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Heimspiel-Doppelpack

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Von: Redaktion

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Sinnliche Vorweihnachtszeit? Geruhsame Feiertage? Alle Jahre wieder – nicht für die Akteure in der Handball-Bundesliga und damit auch für Aufsteiger TV 05/07 Hüttenberg. Denn heute Abend um 20.45 Uhr empfangen die Blau-Roten zum Rückrundenauftakt den SC DHfK Leipzig in der Gießener Sporthalle Ost. Zuvor (um 18.30 Uhr) hat die HSG Wetzlar in der Rittal-Arena den VfL Gummersbach zu Gast.

Sinnliche Vorweihnachtszeit? Geruhsame Feiertage? Alle Jahre wieder – nicht für die Akteure in der Handball-Bundesliga und damit auch für Aufsteiger TV 05/07 Hüttenberg. Denn heute Abend um 20.45 Uhr empfangen die Blau-Roten zum Rückrundenauftakt den SC DHfK Leipzig in der Gießener Sporthalle Ost. Zuvor (um 18.30 Uhr) hat die HSG Wetzlar in der Rittal-Arena den VfL Gummersbach zu Gast.

Aller guten TV-Dinge sind drei? Bereits zum dritten Mal in noch nicht einmal einem halben Jahr treffen heute Hüttenberg und Leipzig aufeinander. Hatte sich der spätere Turniersieger aus Leipzig in der Vorbereitung beim Linden-Cup noch mit 30:25 durchgesetzt, so mussten die Messestädter in der Hinrunde vor heimischem Publikum sich ganz schön strecken, um einen hauchdünnen 26:25-Sieg feiern zu können. Nach einem Fehlstart waren die Hüttenberger dabei ab der 20. Minute ebenbürtig und verpassten nur unglücklich ihren ersten Bundesligapunkt. Würde der Handball einer Gesetzmäßigkeit folgen, wäre also nun der TVH an der Reihe. »Leipzig ist eine über Jahre stabil gewachsene Mannschaft mit einem guten Kader. Wir haben nur eine Chance, wenn wir 60 Minuten ohne größere Einbrüche hinbekommen«, weiß aber auch TVH-Coach Emir Kurtagic, dass dies nicht so einfach ist.

Spielt Mappes? »Die Chancen stehen 50:50«, hatte der Spielmacher noch am Sonntag beim Auswärtsspiel in Hannover gesagt. Sein »meine Hand wird täglich behandelt. Wir tun alles«, verdeutlichte aber auch die eigene Ungeduld, seinen Mannschaftskameraden nicht helfen zu können. Für Trainer Emir Kurtagic ist es zwar »wichtig, wenn er spielen kann. Aber ob es klappt, entscheidet sich kurzfristig«.

Die HSG-Ausgangslage: Für Wetzlar und Gummersbach ist dieses Duell ein Big-Point-Spiel. »Da haben wir keine Spielräume, das müssen wir gewinnen. Das haben wir in letzter Zeit immer geschafft«, gibt sich HSG-Trainer Kai Wandschneider kämpferisch. Aber auch sein Gegenüber Denis Bahtijarevic ist optimistisch. »Wir haben gezeigt, dass wir jeden schlagen können. Mit dieser positiven Idee und Einstellung fahren wir nach Wetzlar. Die Stimmung in der Mannschaft ist sehr gut und so wollen wir in Wetzlar die Punkte klauen.« Wetzlar kann mit einem Sieg den zehnten Tabellenplatz festigen und dann mit einem guten Gefühl zum letzten Spiel des Jahres nach Minden fahren.

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