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Heimpremiere für »das beste Team Hessens«

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(kun) Der Tabellenführer plant den nächsten Coup: Während die Damenmannschaft der Schachfreunde Friedberg nach drei absolvierten Spieltagen das Klassement der 2. Frauen-Bundesliga souverän anführt, steht für das mit zahlreichen Nationalspielerinnen bestückte Team nun der erste Heimspieltag der diesjährigen Meisterschaftsrunde auf dem Programm. Am Samstag (14 Uhr) geht es für die favorisierten Friedbergerinnen gegen den letztjährigen Erstligisten SV Medizin Erfurt, ehe man am Sonntag (9 Uhr) die Klingen mit dem SV Wattenscheid 1930 kreuzt.

Nach den Glanzleistungen in den ersten Meisterschaftspartien - bei ihrem Gastspiel in Hofheim konnten die Kreisstädterinnen stolze 15,5 von 18 möglichen Brettpunkten einfahren - geht das ambitionierte Damenteam als klarer Favorit in seine ersten Heimbegegnungen, die in dieser Saison erstmals in der Cafeteria der Adolf-Reichwein-Schule ausgetragen werden. »Für uns kann es nur darum gehen, die Tabellenspitze zu verteidigen und die Führung auf die direkte Konkurrenz weiter auszubauen«, gibt sich der Zweite Vorsitzende des Vereins, Martin Herwig-Päutz, zuversichtlich, wobei er dazu sicherlich allen Grund hat. Mit Großmeisterin Deimante Daulyte und den internationalen Meisterinnen Adriana Nikolova, Melinda Goczo und Lili Toth ist das Friedberger Aufgebot erneut prominent bestückt. Schon gegen die Mannschaften aus Hofheim (5:1), Zeulenroda (4,5:1,5) und Chemnitz (6:0) überzeugte das heimische Damenteam auf ganzer Linie, weshalb man in Sachen Aufstieg in die erste FrauenBundesliga vor dem ersten Heimspieltag der Saison voll im Soll liegt. »Bereits nach den ersten drei Partien haben wir mit dem Abstieg nichts mehr zu tun, deshalb können wir uns von nun an ganz dem angepeilten Durchmarsch in das Schach-Oberhaus widmen. In dieser Konstellation sind wir vermutlich das stärkste Damenteam, das in Hessen je gespielt hat. Mit diesem Anspruch sollten die Mannschaften aus Erfurt und Wattenscheid klar besiegt werden«, hofft Herwig-Päutz, der sein Team neben dem BSV Blau-Weiß Allianz Leipzig als heißesten Kandidaten für den Aufstieg in die Frauen-Bundesliga sieht. Besonders brisant: Erst am siebten und damit letzten Spieltag der Saison kommt es zum direkten Aufeinandertreffen der beiden Top-Mannschaften. »Bis dahin wollen wir eine bessere Anzahl an Brettpunkten gegenüber den Leipzigern angesammelt haben, so dass uns am Ende ein Unentschieden für den Aufstieg reichen könnte«, gibt Herwig-Päutz die Marschroute vor. Für das Wochenende hält er zudem einen besonderen Leckerbissen parat. Bereits am Freitag (17 Uhr) wird die litauische Nationalspielerin Deimante Daulyte - Großmeisterin und Spitzenbrett des Friedberger Bundesligateams - in einer Simultanveranstaltung parallel gegen 20 Herausforderer antreten. Für das kostenlose Event in der Adolf-Reichwein-Schule sind noch wenige Teilnehmerplätze zu vergeben. Anmeldungen nehmen die Verantwortlichen auf der Homepage des Vereins () oder per Telefon (0152-06001975) entgegen.

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