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Gelingt Alper Gökalp (l.) und seinem FC Ober-Rosbach der nächste Sieg in der Kreisoberliga Friedberg? Patrick Braun und Aufsteiger FC Hessen Massenheim hat der Aufstiegsfavorit bereits bezwungen, doch der Liganeuling ist ebenfalls gut gestartet.

Heimpremiere für Aufsteiger

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(kun). Die Tabelle der Fußball-Kreisoberliga Friedberg zeigt nach den ersten drei Spieltagen der Saison ein durchaus überraschendes Bild. Während der Meisterschaftsaspirant aus Ober-Rosbach seinen Favoritenstatus bisher eindrucksvoll untermauern konnte und das Gesamtklassement mit sieben Punkten aus den ersten drei Begegnungen anführt, liegen hoch gehandelte Klubs wie Türk Gücü Friedberg II oder der SV Nieder-Wöllstadt deutlich hinter den eigenen Erwartungen zurück.

Die drei Aufsteiger haben sich derweil überraschend schnell in Friedbergs höchster Spielklasse akklimatisiert und tummeln sich nach den ersten 270 Saisonminuten allesamt in der oberen Tabellenhälfte. "Mit den bisher gezeigten Leistungen können wir als Neuling sicherlich zufrieden sein. Allerdings haben wir noch viel Luft nach oben", blickt Massenheims Trainer Dennis Matter auf die bisherigen Auftritte seiner Elf gegen den FC Ober-Rosbach (0:2) und den TSV Ostheim (2:0) zurück. "Gegen den Aufstiegsfavoriten aus Ober-Rosbach haben wir uns trotz der Niederlage teuer verkauft. Nach dem Auswärtssieg in Ostheim freuen wir uns nun auf unsere Heimpremiere gegen den VfB Friedberg und wollen nachlegen. In der vergangenen Saison haben wir alle Spiele auf eigenem Platz gewinnen können. Die Favoritenrolle haben dennoch die Gäste. Wir werden alles abrufen müssen, um etwas Zählbares mitzunehmen", ist Matter überzeugt. Verzichten müssen die Hausherren am Sonntag (15 Uhr) auf Alexander Märcz (studienbedingt) und Yannik Dillenseger (verletzt). Hinter dem Einsatz von Christoph Netopil und Tillman Kratz stehen noch Fragezeichen. Aufseiten der Gäste muss VfB-Coach Antonios Tsiakalos das Fehlen von Malte Strothmann (verletzt), Mazlum Eribazi (gesperrt) und Stephan Wladarz (Urlaub) kompensieren. "Trotz der Ausfälle wollen wir gegen Massenheim unseren ersten Saisonsieg holen. Die Gastgeber sind ein starker Aufsteiger und ein eingeschworener Haufen, daher erwartet uns eine enorm schwere Aufgabe", ist Tsiakalos überzeugt.

In der Tabelle nur einen Zähler vor den Kreisstädtern rangiert die TSG Ober-Wöllstadt. Mit den Teilerfolgen gegen die Topteams aus Ober-Rosbach (3:3) und Nieder-Weisel (2:2) dürfte man im Lager der Blauen dennoch nicht unzufrieden sein. "Wir haben zwei gute Spiele gezeigt, in denen drei Punkte durchaus im Bereich des Möglichen waren. Diese streben wir nun im Heimspiel gegen Ostheim an. Einfach wird das sicherlich nicht, denn wir haben die Gäste in den vergangenen Duellen als schwierigen Gegner kennengelernt", erklärt Ober-Wöllstadts Sportvorstand Stefan Schneider. Fehlen werden den Hausherren neben den Langzeitverletzten Max Grillmaier und Felix Harr auch Inacio Akbert Teixeira, der aktuell noch im Ausland weilt.

Ostheims Spielertrainer Christopher Wanzke muss derweil neben den verletzten Damian Hackenberg, Carl Pfaffenberger und Deion Müller auch auf die beiden Urlauber Andre Halberg und Lukas Kuhn verzichten. Während Henning Noll den Gästen aus disziplinarischen Gründen fehlt, kehren Dominik Ruppel und Marcel Belke in den Ostheimer Kader zurück. "Die Auswärtsaufgabe in Ober-Wöllstadt wird enorm schwer. Für mich ist die TSG das heimstärkste Team der Liga. In den letzten Jahren haben wir dort nie gut ausgesehen. Auf ihrem Kunstrasen sind sie uns spielerisch überlegen. Dieses Manko müssen wir durch Laufbereitschaft und Zweikampfstärke wettmachen. Wenn wir uns nur auf die Defensive beschränken und die Gastgeber ihr Spiel aufziehen lassen, sind wir chancenlos", sagt Wanzke.

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