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Auf den heimischen Bahnen nicht zu bezwingen

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(wk) Das hatte es schon lange nicht mehr gegeben: Alle fünf Mannschaften der Spielgemeinschaft Friedberg/Dorheim haben ihre Heimspiele gewonnen. Auffallend: Die Kegelbahnanlage lässt in ihrem derzeitigen technischen Zustand keine besonders guten Spielergebnisse zu.

Regionalliga A - Herren, SG Friedberg/Dorheim - RG Moosbach 5218:4835: Es startete bei den SG-Keglern Holger Preuß mit 874 Kegel. Ein Holz besser war Daniel Duchow (875), und der Dritte im Bunde, Andreas Anker, brachte 868 LP von den Bahnen. Das Trio spielte einen beruhigenden Vorsprung von 226 Punkten heraus, so dass bereits zur Hälfte des Wettkampfes eine Entscheidung gefallen war. Die drei Friedberger Schlussstarter konnten angesichts des Vorsprungs beruhigt die Kugeln schieben. Stefan Pfeiffer ging leicht enttäuscht mit 839 Kegel von den Bahnen, und auch Micheal Meyer hatte sich sicher mehr als 869 LP erhofft. Dafür zeigte Karsten Reichhold als Tagesbester auf seinen eigentlich ungeliebten Heimbahnen mit guten 893 LP seine ansteigende Form. Weitere 157 Pluspunkte konnten die SG-Kegler auf der Habenseite verbuchen und sich mit dem Gesamtsieg in der vorderen Hälfte der Tabelle platzieren.

Bezirksliga Herren, SG Friedberg/Dorheim II - GK Jahn Hanau II 4841:4707: Die Gäste von Jahn Hanau präsentierten sich auf den Bahnen in der Friedberger Stadthalle als das schwächste Team seit Jahren und verloren hoch mit 134 Punkten. Die zweite Garnitur der SG-Kegler ließ sich von den Gästen mitziehen und kam ebenfalls nicht auf Touren. Die SG-Anfangsformation mit dem Tagesbesten Karl Otto Hofmann (827), Thomas Felsch (797) und Peter Heinisch (782) hatte trotz der wenig berauschenden Ergebnissen die drei Gegner aus Hanau im Griff und konnten sich mit 35 Pluspunkten absetzen. Den drei Friedberger Schlussstartern reichten dann wiederum durchschnittliche Ergebnisse, um die Hanauer Sportkameraden in Schach zu halten. Tobias Wolf kam auf für ihn mässige 807 LP, Andreas Zollner erreichte 816 LP, und Martin Reitz kam auf 812 LP.

A-Liga 1 Herren, SG Friedberg/Dorheim III - Alle Neun Wohnbach 2455:2274: Eine geschlossene Mannschaftsleistung zeigte die dritte Herrenmannschaft der SG Friedberg/Dorheim. Die Anfangsformation mit Nedo Busic (422), Günther Muth (405) und Horst Feuerstein (392) machte ihre Sache recht gut und konnten das SG-Team mit 119 Punkten in Front bringen. Am Ende des Wettkampfes dominierten erneut die Gastgeber und konnten die Führung um weitere 62 Punkte ausbauen. Dies gelang dem Tagesbesten Günther Reichhold mit guten 424 Holz, Karl Heinz Schultheis (418) und Holger Marloff (394).

C-Liga Herren, SG Friedberg/Dorheim IV - KSG Florstadt III 1456:1379: Obwohl die Friedberger verhalten aufspielten, hatten sie keine Mühe, die Florstädter in Schach zu halten und den Wettkampf mit einem Plus von 77 Punkten zu gewinnen. Am Anfang spielten Peter Baumann (369) gegen Timm Schäfer (359) und Christian Anker (363) gegen Gerhard Weihs (337). Ein Plus von 36 Punkten konnte auf der Habenseite der Friedberger verbucht werden. Am Schluss konnten die Gastgeber weitere 41 Punkte hinzu gewinnen. Es spielten hier Gernot Bopp (340). gegen Dirk Nachtigal (336) und Thomas Wallmeier (384) gegen Wilfried Beringer (347).

Bezirksliga Damen, SG Friedberg/Dorheim - Hainstadt II 2255:2119: Das Friedberger Damenteam hatte Schwierigkeiten, das eigentliche Leistungsvermögen abzurufen. Das lag aber weniger am Können, sondern viel mehr daran, dass die Kegelbahnen nach der starken Inanspruchnahme des Wochenende abgenutzt waren. Trotzdem konnte das SG-Damenteam den Wettkampf gegen eine schwache Mannschaft aus Hainstadt, mit 136 Punkten gewinnen. Die Friedberger Damen begannen mit Martina Scherer, die sich als Tagesbeste gleich gute 415 LP erspielte. Tina Bopp kam trotz einer hohen Anzahl von Fehlwürfen noch auf 355 LP. Die Kombination Melanie Rödl und (ab 66. Wurf) Ursula Kaes erreichte 339 LP. Ein Plus von 57 Punkten konnten die Friedbergerinnen gut machen. Mit einem beruhigenden Polster gingen die drei SG-Damen in das Wettkampfende. Hier hatte Christa Feuerstein beim Abräumen einige Probleme durch viele Fehlwürfe, konnte aber mit 380 LP zufrieden sein ebenso wie Rita Dickehage mit 396 LP. Unzufrieden war dagegen Veronika Baumann mit den erreichten 370 LP. Trotzdem konnten weitere 79 Punkte zu Gunsten der SG-Damen verbucht werden.

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