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Patrick Gliaschinski (l.) hält mit dem SV Nieder- Wöllstadt II nur eine Halbzeit gegen Jannis Wendlandt und den SSV Heilsberg mit, dann spielt der Favorit seine Stärke aus.

Heilsberg ohne Probleme

(lab). Es war ein Spieltag ohne die großen Überraschungen. Und das nicht, weil die Spitzenteams der Kreisliga-B Friedberg, Gruppe 2, wie gewohnt ihren Job machten. Es waren auch die Mittelfeldclubs, welche sich konstant zeigten und mal nicht alle Vorab-Vermutungen ins Leere laufen ließen. Der SV Assenheim setzte sich 3:1 beim FC Massenheim II auswärts durch, die SG Ober-Wöllstadt/Ilbenstadt II (5:3 gegen den TSV Dorn-Assenheim II) holte wichtige Punkte und der SC Dortelweil III fand mit einem deutlichen 8:1 gegen den SV Reichelsheim zurück in die Spur. An der Spitze bleibt der SSV Heilsberg dem Tabellenführer FSV Kloppenheim, dessen Spiel beim FCO Fauerbach II abgesagt wurde, mit einem 6:1-Sieg gegen den SV Nieder-Wöllstadt II auf den Fersen.

Unterdessen wurde auch der zweite Trainerwechsel der Liga publik: Thomas Niewiadomy ist vom Traineramt bei Blau-Gelb Friedberg aus privaten Gründen zurückgetreten. Als Interimslösung leitet im Moment Domenico Gasbarrone das Training der B-Liga Mannschaft.

SSV Heilsberg - SV Nieder-Wöllstadt II 6:1 (1:1):Auch ein Tabellenachter kann sich wehren, kann mitspielen. Zumindest eine Halbzeit. Das merkten die Heilsberger zuhause am eigenen Leib, als sich die Gäste nach dem eigenen 1:0 durch Gino Wirth (5./Foulelfmeter) ebenfalls vom Punkt aus mit Sebastian Kaas (29.) im Spiel hielten und bis zur Pause gut mitspielten. Dann drückte die Heimelf allerdings auf die Tube, wollte unbedingt den Sieg. Zählbar wurde dies durch Treffer von Bo Lockl (67.), Daniel Köhler (74.), Nils Lenhard (78./30-Meter-Schuss), Jannis Wendlandt (82.) und Gino Wirth (89.).

Blau-Gelb Friedberg - FC Karben II 2:5 (2:1):Klare drei Punkte, weiterhin Dritter und auf dem Vormarsch. Ganz so einfach war der Weg zum vierten Sieg in Folge des FC Karben allerdings nicht, denn Arnaud Fongang Peka (15.) und Jonas Venancio (31.) sorgten zunächst für eine 2:0-Führung der Heimelf. Noch vor der Pause brachte Ibrahim Noori (39.) die Gäste auf 1:2 heran, ehe diese nach einer Stunde aufdrehten: In Folge des Ausgleichs durch Marcel Hübner (62.), fielen mit Muhmmed Noori (64.), Hübner (66.) und Christoph Kreppel (81.) vier weitere Treffer, die den Dreier der Reserve schlussendlich ungefährdet aussehen ließen.

SG Ober-Wöllstadt/Ilbenstadt II - TSV Dorn-Assenheim II 5:3 (1:2):Ober-Wöllstadt/Ilbenstadt brauchte einen Weckruf: Zwei Gegentore durch Christopher Ess (9./20.) zu Beginn. Dann besann sich der Favorit. Andre Neitzert rüttelte seine Mannschaft mit dem 1:2 in der 36. Minute wach und steuerte nach Wiederbeginn zwei weitere Treffer (55./67.) bei - das Spiel war gedreht. Nun bärenstarke Gastgeber legten mit Sven Brucker (71.) und Kai Frühschütz (74.) zwei weitere Tore nach und entschieden das Spiel, noch bevor Salvatore Belluardo (84.) auf 3:5 verkürzen konnte.

FC Massenheim II - SV Assenheim 1:3 (0:0):Ein 3:1-Zittersieg mit spätem Doppelpack von der Bank, dabei wäre das gar nicht nötig gewesen: Assenheim spielte dominant, hatte Hochkaräter. Nur nutzen wollte diese keiner. Erst in der 57. Minute knallte Dominique Ware einen Ball zum 1:0 unter die Latte. Per Elfmeter glich Benedikt Grzyb (75.) für die Heimelf allerdings aus, eine enge Schlussphase begann. In dieser nutzten die Assenheimer endlich ihre Chancen, die eingewechselten Marco Burger (85.) und Christian Steib (90.) sorgten für am Ende doch eindeutiges Resultat.

SC Dortelweil III - SV Reichelsheim 8:1 (4:0):Die Achterbahnfahrt geht weiter: Nun wieder ein Kantersieg für Dortelweils Dritte, allerdings war dies auch so zu erwarten. Beim dominantem Auftritt sorgten Niklas Fürst (2./17.) und Sedat Koeroglu (19.) schnell für einen 3:0-Vorsprung. Nachdem Fürst (38.) auf 4:0 erhöht hatte, gelang den Gästen aus Reichelsheim ihr einziger Treffer zum 1:4. Felix Maentele (72.), Cagdas Karagöz (74.) und Sedat Köroglu (85./90.) führten in der Folge die Serie der Gastgeber fort. Kurz vor Schluss sah Jaquhar Haj Hammouda wegen Nachtretens noch die Rote Karte.

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