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Keine Auszeit im Meisterschaftskampf für den TV Petterweil: Am Samstagabend geht es zum TSV Griedel. (Foto: Nici Merz)

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Handball-Landesliga: Verschiedene Vorzeichen vor Derby Griedel vs. Petterweil

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Der TSV Griedel empfängt am Samstagabend den TV Petterweil zum Wetterau-Derby in der Handball-Landesliga. Gelingt der Befreiungsschlag im Abstiegskampf oder zieht der Spitzenreiter weiter seine Kreise?

In der Handball-Landesliga Mitte empfängt der abstiegsbedrohte TSV Griedel am Samstagabend (18 Uhr) den Tabellenführer aus Petterweil zum Wetterau-Derby in der Butzbacher Sporthalle. Im Kampf um die Tabellenspitze hat der Petterweiler Konkurrent aus Breckenheim am 23. Spieltag das Gastspiel beim Tabellenvorletzten aus Wettenberg vor der Brust. Auf die TG Friedberg wartet derweil mit dem Gastspiel beim Rangdritten aus Linden am Samstagabend ab 19.45 Uhr eine echte Herkulesaufgabe.

Handball-Landesliga: TSV Griedel hat nur Außenseiterchancen gegen TV Petterweil

TSV Griedel – TV Petterweil (Sa, 18 Uhr / Sporthalle Butzbach): Die Ausgangslage vor dem Wetterau-Derby könnte für beide Teams kaum unterschiedlicher sein: Während der Tabellenführer aus Petterweil seiner Erfolgsserie vor Wochenfrist mit dem 30:21 im Spitzenspiel gegen die MSG Linden ein weiteres Kapitel hinzufügte und damit fünf seiner letzten sechs Partien siegreich gestaltete, mussten sich die Hausherren dem Tabellenschlusslicht aus Oberursel am vergangenen Spieltag geschlagen geben und haben es damit verpasst, sich im Abstiegskampf entscheidend abzusetzen. "Genau diese Situation macht die Hausherren allerdings gefährlich", glaubt TVP-Coach Martin Peschke. "Solche Spiele entscheiden am Ende über Meisterschaft und Aufstieg. Wir müssen von Beginn an fokussiert sein und dürfen nicht erwarten, die kampfstarken Griedeler im Vorbeigehen zu besiegen", warnt der Petterweiler Trainer, dessen Schützlinge das Hinspiel am Sauerborn souverän mit 30:21 für sich entschieden hatten. "Der Griedeler Rückraum ist mit Nils Siek, Marvin Grieb und Lukas Kipp sehr gut besetzt. Insbesondere die Achse Rückraum und Kreis gilt es in Schach zu halten und die schnellen Außenspieler nicht zu einfachen Toren per Tempogegenstoß einzuladen", fordert Peschke, der personell nahezu aus dem Vollen schöpfen kann. Einzig hinter dem Einsatz von Christian Dänner steht noch ein Fragezeichen.

"Gegen den Tabellenführer rechnen wir uns trotz des Heimvorteils nur Außenseiterchancen aus. Aus einer Mannschaft, die in der vergangenen Saison lange um den Klassenerhalt bangen musste, hat Trainer Martin Peschke ein Spitzenteam geformt. Durch die Niederlage in Oberursel ist der Druck auf uns noch größer geworden. Nach der enttäuschenden Leistung wollen wir nun eine Reaktion zeigen, was auch dringend nötig sein wird, um gegen den Ligaprimus nicht gänzlich chancenlos zu sein. Bis zum Spiel in Oberursel waren wir auf einem guten Weg. Diesen wollen wir nun wieder einschlagen", fordert Griedels Teammanager Jürgen Weiß.

Handball-Landesliga: Drittes Top-Spiel hintereinander für die TG Friedberg bei der MSG Linden

MSG Linden – TG Friedberg (Sa, 19.45 Uhr / Sporthalle Lützellinden): Nach den Gastspielen in Petterweil und Breckenheim steht für den Tabellensiebten aus Friedberg die dritte Auswärtspartie in Folge gegen ein Spitzenteam auf dem Programm. "Die Lindener spielen nach wie vor um den Titel mit und werden im Meisterschaftskampf sicherlich keine Punkte verschenken wollen. Trotz ihrer langen Ausfallliste waren sie bis zuletzt punktgleich mit dem Spitzenduo aus Petterweil und Breckenheim. Nach der jüngsten Auswärtsniederlage gegen den direkten Konkurrenten aus Petterweil werden sie alles daransetzen wollen, mit einem Heimsieg den Anschluss nach oben zu halten", ist TGF-Coach Sven Daxer überzeugt.

"Die Gastgeber verfügen über eine der besten Abwehrreihen der Liga und haben mit Michael Rocksien einen bärenstarken Torhüter zwischen den Pfosten. Im Angriff gilt es die Kreise von Spielmacher Chris Grundmann einzuschränken. Aber auch Jannis Wrackmeyer, Jan Nober und Lukas Loh gehören zu den besten ihrer Zunft", weiß Daxer um die Stärken des Tabellendritten. Hinter dem Einsatz von Benedikt Ploner und Marco Zinnel stehen noch Fragezeichen. Beim 26:26-Unentschieden im Hinspiel hatten sich beide Mannschaften die Punkte geteilt.

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