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Die MSG Florstadt/Gettenau um Yannic Wenisch (am Ball) hat mit der HSG Mörlen am Samstagabend einen schweren Gegner vor der Brust. (Foto: Jaux)

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Handball-Bezirksoberliga: Duell unter Trainerfreunden

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Drei Wetterauer Mannschaften, zwei Spiele. Im Fokus der Handball-Bezirksoberliga Gießen steht an diesem Wochenende aus heimischer Sicht das Duell Mörlen gegen Florstadt/Gettenau.

Derbytime in der Mörl’Arena: In der Handball-Bezirksoberliga Gießen empfängt die HSG Mörlen am Samstagabend (20 Uhr) die MSG Florstadt/Gettenau zum Nachbarschaftsduell. Mit dem Rangachten aus Florstadt/Gettenau gibt der Angstgegner des Aufstiegsaspiranten aus Mörlen seine Visitenkarte in der Frauenwaldhalle ab.

Nur eine der letzten acht Begegnungen konnte das Team von Trainer Philipp Petriesas für sich entscheiden. Im Hinspiel feierte der Tabellenzweite einen 29:23-Auswärtserfolg in Florstadt. "Im ersten Aufeinandertreffen haben wir einen Sahnetag erwischt, während die Hausherren noch etwas Sand im Getriebe hatten. Wenn wir das Rückspiel in eigener Halle ebenfalls gewinnen wollen, müssen wir von Beginn an hellwach und heiß sein", fordert Petriesas. "Die Gäste kommen immer besser in Form und klettern in der Tabelle allmählich dahin, wo jeder sie vor der Saison erwartet hat. Beide Mannschaften kennen sich sehr gut, deshalb würde ich gerne mit einem Sieg gegen meine befreundeten Trainerkollegen Christian Sacks und Thorsten Dietzel aus der Halle gehen", erklärt der Mörlener Übungsleiter. Fragezeichen stehen noch hinter dem Einsatz von Christian Birkenstock und Philipp Möbs.

Handball-Bezirksoberliga: HSG Wettertal komplettiert 23. Spieltag bei HSG Hungen/Lich

Auch für Gästecoach Christian Sacks hat die Auswärtspartie in der Frauenwaldhalle einen ganz besonderen Charakter. "Die Spieler beider Mannschaften kennen und verstehen sich untereinander sehr gut. Zudem geht es für beide Teams sportlich um einiges. Die Hausherren spielen eine bärenstarke Saison und kämpfen um den Aufstieg, während wir unseren positiven Trend in der Rückrunde fortsetzen wollen", erklärt der MSG-Coach, der personell am Samtagabend nahezu aus dem Vollen schöpfen kann. Einzig Steffen Baumgartl fehlt dem Tabellenachten weiterhin verletzungsbedingt. "Wir müssen das schnelle Spiel der Hausherren unterbinden und ihren starken Angriff von Beginn an vor Herausforderungen stellen. Dafür muss sich unsere Chancenverwertung deutlich steigern. Auch unsere technischen Fehler waren zuletzt wieder zu hoch. Für unsere Abwehr gilt es die Aktivposten Bernhard Dietz, Max Breitenfelder und Philipp Möps in den Griff zu bekommen", fordert Sacks.

Komplettiert wird der 23. Spieltag aus heimischer Sicht mit dem zeitgleichen Gastspiel der HSG Wettertal bei der HSG Hungen/Lich. Mit einem Auswärtssieg in der Hungener Stadthalle wollen die Gäste das Polster auf den direkten Tabellennachbarn ausbauen. "Wir sind allerdings gewarnt. Die Hausherren sind trotz einiger verletzter Spieler nach wie vor sehr stark. Viele Akteure der HSG haben in ihrer Karriere bereits höherklassig gespielt und verstehen ihr Handwerk. Diese Routine ist immer ein kleiner Vorteil", weiß Gästecoach Sven Tauber. "Die vergangenen Duelle waren immer sehr knapp. Zweimal konnten die Hungener mit zwei und einmal mit einem Tor gewinnen – dies würden wir diesmal gerne anders sehen", fordert Tauber, dessen Team im Hinspiel eine 28:30-Heimniederlage quittierte.

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