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Hallen-KM: Keine Setzliste für Auslosung am Mittwoch

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Die Vorrunde der 26. Hallenfußball-Kreismeisterschaft ist gelaufen, wobei es unter der Beteiligung von 39 Mannschaften nach insgesamt 76 Spielen im Grunde genommen nur eine Überraschung gab: Verbandsligist SC Dortelweil musste am vergangenen Freitagabend wie schon im Vorjahr in Gruppe 7 vorzeitig die Segel streichen.

Die Dortelweiler mussten neben dem Gruppenligisten SV Nieder-Wöllstadt auch dem stark auftrumpfenden A-Ligisten KSG 1920 Groß-Karben die Tickets für die Zwischenrunde überlassen. Diese wird am Mittwoch frei ausgelost. Und auch für den weiteren Turnierverlauf haben die Verantwortlichen Änderungen im Sinn.

Den Sprung unter die besten 16 Teams, die sich – zunächst gesplittet in vier Zwischenrunden-Gruppen – am 25. und 27. Januar in der Friedberger Sporthalle »Am Seebach« gewiss spannende Duelle liefern werden, packten sieben der zehn am Start befindlichen Kreisoberligisten: SV Steinfurth, FC Nieder-Florstadt, SV Staden, VfR Ilbenstadt, SV Bruchenbrücken, Olympia Fauerbach und VfB Friedberg. Das Feld wird komplettiert durch zwei Verbandsligisten (Titelverteidiger KSV Klein-Karben, FV Bad Vilbel), drei Gruppenligisten (SV Nieder-Weisel, SV Nieder-Wöllstadt, FC Ober-Rosbach) sowie drei der zehn gemeldeten A-Ligisten (KSG 1920 Groß-Karben, Spvgg. 08 Bad Nauheim, SG Wohnbach/Berstadt).

Von den B-Ligisten (14 Starter) empfahl sich derweil nur einer für weitere Aufgaben, nämlich Inter Reichelsheim als Staffelzweiter in Gruppe 5 hinter dem souveränen Gruppensieger FC Nieder-Florstadt.

Wichtig für den weiteren Turnierverlauf: Die Frage, nach welchen Kriterien die vier Zwischenrunden-Gruppen am Mittwoch in der Redaktion der Wetterauer Zeitung ausgelost werden, stellt sich im Gegensatz zu früheren Jahren diesmal nicht: Gesetzt wird definitiv keiner, das Los entscheidet ohne Rücksicht auf Leistungsstärke oder Klassenzugehörigkeit über die Gruppenzusammensetzung.

In diesem Zusammenhang als zusätzliche innovative Maßnahme sicher von Interesse: Ab dem Viertelfinale geht’s bekanntlich im K.o.-System weiter. Bislang trafen dort jene acht Mannschaften, die die Zwischenrunde auf den Plätzen eins und zwei erfolgreich überstanden hatten, nach einem vorgegebenen Raster (Erster Gruppe 1 – Zweiter Gruppe 2, Zweiter Gruppe 2 – Erster Gruppe 1, Erster Gruppe 3 – Zweiter Gruppe 4, Erster Gruppe 4 – Zweiter Gruppe 3) aufeinander. Auch das Halbfinale unterlag einem vorher festgelegten Modus (Sieger Spiel 1 – Sieger Spiel 3, Sieger Spiel 2 – Sieger Spiel 4).

Die Alternative: Zwei neue Auslosungen vor Ort – eine vor dem Viertelfinale, eine vor dem Halbfinale – würden in der Friedberger Sporthalle erstens den zeitlichen Ablauf nicht sonderlich beeinflussen sowie zweitens die ganze Sache für die Spieler und die Zuschauer gleichermaßen viel interessanter machen.

Kreisfußballwart Thorsten Bastian (Rockenberg) steht diesem Alternativ-Verfahren auf Anfrage der WZ-Sportredaktion durchaus positiv gegenüber: »Ob das bereits in diesem Jahr oder erst in 2014 so geschehen wird, entscheidet der Kreisfußballausschuss in den nächsten Tagen«. Uwe Born

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