Ob Lukas Peppler der MSG Florstadt/Gettenau in Hungen zur Verfügung steht, ist noch fraglich.
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Ob Lukas Peppler der MSG Florstadt/Gettenau in Hungen zur Verfügung steht, ist noch fraglich.

Härtetest für die MSG

  • Harold Sekatsch
    vonHarold Sekatsch
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(se). Bei den Bezirksoberliga-Handballern der MSG Florstadt/Gettenau läuft es rund. Mit 8:2 Punkten steht die Mannschaft zwar nur auf dem fünften Tabellenplatz, ist aber mit nur einem Punkt mehr belastet als Spitzenreiter HSG Kleenheim/Langgöns II. Nun steht der MSG ein echter Härtetest bevor, denn die MSG ist beim aktuellen Rangzweiten HSG Hungen/Lich (10:2 Punkte) zu Gast, wird aber im Falle eines Sieges weiteren Boden in der Tabelle gutmachen. Bei den beiden anderen Mannschaften aus der Wetterau sieht es nicht ganz so rosig aus. Die HSG Wettertal liegt bei 2:10 Punkten auf dem zwölften Platz und hat am Samstag beim starken Aufsteiger SG Rechtenbach anzutreten. Unwesentlich besser steht die HSG Mörlen (3:7) da. Am Samstag empfangen die Mörler die HSG Dilltal, die die erweiterte Spitzengruppe nicht aus den Augen verlieren und daher in Nieder-Mörlen auf jeden Fall gewinnen möchte.

HSG Hungen/Lich - MSG Florstadt/Gettenau (Sa., 19 Uhr/Stadthalle Hungen):"Das wird ein superschweres Spiel", prophezeit MSG-Trainer Christian Sacks. "Hungen/Lich ist sehr heimstark, und Trainer Carsten Schäfer kennt jede Mannschaft." Dennoch könnte sich eine interessante Partie entwickeln. Welche Spieler Christian Sacks zur Verfügung stehen, ist noch nicht bekannt. Der MSG-Coach geht auf jeden Fall davon aus, dass der eine oder andere fehlen wird. So hat Lukas Peppler in der ganzen Woche nicht trainieren können. In den letzten Spielen gehörte er immer wieder zu den erfolgreichsten Torschützen seiner Mannschaft.

HSG Mörlen - HSG Dilltal (Sa., 20 Uhr/Frauenwaldhalle Nieder-Mörlen):Hinter dem Einsatz von Bernhard Dietz steht ein Fragezeichen; aber Christian Birkenstock steht wieder zur Verfügung. Mörlens Trainer Philipp Petriesas könnte also die Bestbesetzung aufbieten. Das wird wohl auch nötig sein, denn die HSG Dilltal ist für ihn wie eine "Wundertüte". "Die Mannschaft ist an guten Tagen nicht schlagbar. Das ist eine Top-Mannschaft." Der Mörler Coach "kann nur hoffen, dass die Dilltaler nicht 100 Prozent bringen." Und dann vertraut Petriesas darauf, dass die Deckung so gut arbeiten wird wie vor einer Woche in der ersten Halbzeit des Spiels bei der HSG Wettenberg II. Dann ist vielleicht auch gegen die HSG Dilltal etwas zu machen.

SG Rechtenbach - HSG Wettertal (Sa., 20 Uhr/Sporthalle Rechtenbach):"Riesenkompliment an die SG Rechtenbach", zollt Wettertals Trainer Sven Tauber dem Aufsteiger ein dickes Lob. Er hofft, dass seine Mannschaft ähnlich engagiert zu Werke wie vor rund zwei Wochen in Marburg,. Welches Personal dem Trainer zur Verfügung steht, wird sich wahrscheinlich erst kurzfristig entscheiden. Ein Manko könnte sein, dass die nicht eingespielte Wettertaler Mannschaft mit der starken Rechtenbacher Deckung ihre Probleme haben wird. Gelingt es den Gästen, die Partie lange offen zu halten, dann sieht der HSG-Trainer seine Mannschaft nicht ohne Chancen.

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