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Trotz aller guten Ratschläge von Trainer Joao-Paulo Ferreira verliert der SC Dortelweil um Julia Rüf die Bundesliga-Partie in Sindelfingen.

Hängende Köpfe bei Dortelweil

  • VonLeon Alisch
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(lab). Wieder keine Punkte für die B-Juniorinnen des SC Dortelweil: In der Fußball-Bundesliga Süd unterlagen die Wet- terauerinnen beim VfL Sindelfingen am Samstag mit 0:3. Die erste Halbzeit hatte der SC noch gut mitgehalten und sich als ebenbürtiger Gegner präsentiert, anschließend zog Sindelfingen allerdings weg - beginnend mit dem Treffer zum 1:

0. »Das ist natürlich bitter und tut weh, aber wir duellieren uns hier mit vielen starken Teams. Wir versuchen, daraus zu lernen«, sagte Coach Joao-Paulo Ferreira.

Die Begegnung begann ausgeglichen, Dortelweil kam in den ersten fünf Minuten direkt zu zwei Eckbällen. Sindelfingen konzentrierte sich indes auf Konter und schickte seine schnellen Spielerinnen über die Außen. »Das war für uns schwer zu verteidigen, da hatten wir ein paar Male Glück«, sagte Ferreira. Aber auch Dortelweil kam zu Chancen: Ivona Benkovic und Ariana Wiediger vergaben aus aussichtsreichen Positionen.

So ging man hoffnungsvoll in die zweite Halbzeit, doch die Stimmung wurde schnell getrübt: Nach 45 Minuten fiel das 1:0 der Sindelfingerinnen durch Tia Luz. Die Heimelf setzte sich über außen in einer Eins-gegen-eins-Situation durch. Aus SC-Sicht war hier eventuell ein Foul im Spiel. Dann wurde quergelegt, und Luz traf. Bei Dortelweil gingen nun die Köpfe runter. So gelang dem VfL erst durch Lorena Stagel Alberto (56.) das 2:0 und schließlich per Konter erneut durch Stagel Alberto (80.) der 3:0-Endstand.

»Wir haben taktisch nichts umgestellt nach der Pause. Es war einfach das Selbstvertrauen, das nach dem 0:1 gefehlt hat«, so Ferreira. Vor allem Torhüterin Marisa Schön hatte im zweiten Durchgang versucht, die Mannschaft noch mal nach vorne zu pushen, allerdings kamen für Dortelweil keine Großchancen zustande.

SC Dortelweil: Schön, Narewski, Peiter (ab 56. Kunath), Bari, Wiediger (ab 41. Bernhardt), Benkovic, Rüf (ab 56. Kröll), Ferrante, Siemen, Hahn (ab 68. Hambrock), Scholze.

Im Stenogramm / SR: Frede (Neuenheim). - Z.: 100. - Tore: 1:0 (45.) Luz, 2:0 (56.) Stagel Alberto, 3:0 (80.) Stagel Alberto.

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