Juliana Wagner und der TSV Griedel wollen sich aus dem Abstiegskampf in der Landesliga heraushalten. FOTO: NICI MERZ
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Juliana Wagner und der TSV Griedel wollen sich aus dem Abstiegskampf in der Landesliga heraushalten. FOTO: NICI MERZ

Guter, aber dünner Kader

  • vonMarieke Naß
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(mna). Nach der wohl längsten Vorbereitung aller Zeiten starten die Landesliga-Damen des TSV Griedel am kommenden Wochenende in die neue, bedingt durch die Corona-Pandemie sicherlich ungewisse Spielzeit. In den Testspielen hinterließ der TSV einen guten Eindruck, das Ziel für die neue Spielzeit ist allerdings trotzdem vorsichtig gewählt: Klassenerhalt.

Nachdem die TSV-Damen zu Beginn der Vorbereitung viel draußen trainiert haben, ging es ab August so richtig los. Einige Testspiele, hauptsächlich gegen Bezirksoberligisten, wurden absolviert. "Mit den Spielen bin ich insgesamt sehr zufrieden. Vor allem die Deckung funktioniert schon gut und unsere Neuzugänge sind schon toll integriert."

Gegen Ligakonkurrent HSG Dutenhofen/Müchholzhausen wurde ein 32:22-Achtungserfolg eingefahren, den Schmitt aber nicht überbewerten will. "Unser Ziel muss der Klassenerhalt sein. Der Kader ist gut, allerdings in der Breite einfach zu dünn besetzt. Ausfälle wären nur schwer zu verkraften", sagt der Übungsleiter, der Emelie Erletz, Anna-Chiara Bock, Nicole Gadek und Torfrau Svenja Heller neu beim TSV begrüßen durfte. Verlassen haben die Mannschaft mit Luisa Hickel, Lisa-Sophie, Frank, Julia Krombach, Jacqueline Schmitt und Licia Heister auch einige Leistungsträgerinnen. Hinzukommen zwei Schwangerschaften. Als Favoriten für den Aufstieg nennt Schmitt die HSG Eibelshausen/Ewersbach und die HSG VfR/Eintracht Wiesbaden.

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