Gute Leistung, keine Punkte

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(pm). Die Leistung war gut, dennoch war der Frust am Ende groß. Die Landesliga-Volleyballerinnen der SG Rodheim haben ihren Jahresabschluss beim FSV Bergshausen mit 1:3 verloren. Zur Winterpause belegen die Damen Rang drei in der Tabelle

Nur sieben Spielerinnen standen Trainer Johannes Voeske zur Verfügung. Zuspielerin Schuld und Diagonalspielerin Tandetzki mussten auf den ungewohnten Positionen Diagonal und Außen das Spiel bestreiten. Die anfängliche Rodheimer Führung dünnte sich im Satzverlauf aus. Gegen Satzende fehlte die Konzentration und Konsequenz zu punkten, so ging der erste Durchgang mit 22:25 verloren. Enge Punktestände prägten auch den zweiten Satz. Gegen Satzmitte wurden die Rodheimer Lücken aber wieder größer, so gestattete man Bergshausen vier Punkte in Folge. Diesen Rückstand holten die SGR-Damen nicht mehr auf. Nach dem 16:25 standen sie schon mit dem Rücken zur Wand.

Verwirrung um vorletzten Punkt

Doch die Piratinnen rappelten sich nochmal auf. Gleich zu Satzbeginn ergatterten sich die Rodheimerinnen eine Fünf-Punkte-Führung, die sich gegen Satzmitte allerdings verflüchtigte. Aus einem 16:14 wurde ein 20:22. Doch die Rodheimerinnen kämpften sich zurück und holten sich mit 25:22 den dritten Satz zum 1:2. Trotz 75 Minuten Spielzeit in den Beinen hielten die SGR-Damen im vierten Satz weiter stark dagegen - bis kurz vor Ende des Satzes. Beim Stand von 21:23 Spielstand wurde ein Ball vom Gegner außerhalb der Antenne ins Rodheimer Feld gespielt. Die 2. Schiedsrichterin zeigte sichtbar "Aus" an, die Linienrichterin war zu dem Zeitpunkt unaufmerksam und die 1. Schiedsrichterin übersah das Zeichen der Kollegin. Die gemischte Beurteilung des Schiedsgerichtes sorgt auf Rodheimer Seite für Verwirrung und zum Punktverlust. 21:24 Rückstand, der folgende Aufschlag von Bergshausen entschied die Partie.

SG Rodheim: Bayer, Biedenkapp, Johnson, Nguyen, Peitzsch, Schuld, Tandetzki.

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