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Jan Guryca der Herausforderer

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Jan Guryca wird in Bad Nauheim Profisport und eine berufliche Ausbildung miteinander verbinden.
Jan Guryca wird in Bad Nauheim Profisport und eine berufliche Ausbildung miteinander verbinden. © Andreas Chuc

Jan Guryca bleibt. Am Freitagabend hat Eishockey-Zweitligist EC Bad Nauheim die angestrebte Vertragsverlängerung mit dem Torwart vermeldet. Unter der Woche waren die entsprechenden Vereinbarungen unterzeichnet worden.

Der 32-Jährige wird sein sportliches Engagement bei den Roten Teufeln nämlich mit einer Ausbildung zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzen bei einem Werbepartner sowie einer Torwart-Trainer-Tätigkeit im Nachwuchsverein verbinden. Auf dem Papier ist Guryca für die Saison 2015/16 als Nummer zwei vorgesehen. »Wenn man mir einst gesagt hätte, Du darfst jetzt 15 Jahre als Profi spielen, dann zurückkehren und in Bad Nauheim den Sport mit der Möglichkeit verbinden, beruflich Fuß zu fassen, hätte ich sofort zugestimmt«, sagt Guryca gegenüber der WZ. Seine veränderte Ausgangsposition begreift der Keeper weniger als sportliche Degradierung, sondern als Chance, Eishockey mit dem Berufseinstieg zu vereinen. »Bad Nauheim war für mich immer die erste Wahl.«

Von einer »sportlich und wirtschaftlich für beide Seiten perfekten Konstellation« spricht Andreas Ortwein, der Geschäftsführer der Spielbetriebs GmbH. Dass man in der Wetterau mit 16 Ü23-Spielern (nur 15 dürfen eingesetzt werden) in die Saison gehe, nehme man dabei bewusst in Kauf. »Im Vorjahr hat der Konkurrenzdruck gefehlt. In der kommenden Saison kann sich angesichts unseres Kaders kein Spieler, egal, ob jung oder alt, sicher sein.« Die Weiterverpflichtung von Guryca bedeutet gleichzeitig die Trennung von Domenic Bartels, der bisherigen Nummer zwei.

Den kompletten Text lesen Sie in unserer Print-Ausgabe am Samstag.

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