Gruppenliga Frankfurt-West

Gruppenliga Frankfurt-West: Ein Wetterauer Derby zum Jahresausklang

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Vier Klubs, drei Spiele - volles Programm für die Wetterauer Vereine der Fußball-Gruppenliga Frankfurt-West am letzten Spieltag vor der Winterpause - und ein echtes "Schmankerl" ist auch dabei.

Auch für die Klubs der Fußball- Gruppenliga Frankfurt-West gilt an diesem Wochenende: Vorhang auf zum letzten Akt des Jahres 2018! Der 21. Spieltag bietet dabei gleich mehrere Duelle mit hohem Unterhaltungswert. Aus Wetterauer Sicht genießt das Sonntag-Derby zwischen dem Rangdritten SKV Beienheim (38 Punkte) und dem in akuter Abstiegsgefahr befindlichen FC Olympia Fauerbach (14./21) einen zweifellos hohen Stellenwert, zumal Beienheims Coach Sebastian Spisla und seine Mannschaft im Falle eines Sieges auf Tuchfühlung zum Frankfurter Führungsduo SV BKC Bosnien (gastiert beim Tabellensechsten FG Seckbach) und Spvgg. 05 Oberrad (empfängt schon am Freitagabend Schlusslicht Nieder-Erlenbach) bleiben würden. Dagegen benötigt die Fauerbacher Osadnik-Elf dringend Zählbares, um den Anschluss ans hintere Tabellenmittelfeld nicht zu verlieren.

Das Jahr mit optimalen drei Punkten abzuschließen, haben sich auch die Fußballer des zur Spitzengruppe zählenden Türkischen SV Bad Nauheim (4./37) gegen TuS Merzhausen und des Rangachten SC Dortelweil (24 Zähler) gegen den Tabellennachbarn FC Neu-Anspach (7./28) fest vorgenommen. Für beide Teams sicher von Vorteil: Nach zuletzt ertragreichen Auswärtsauftritten darf man sich vor eigenem Publikum in die Winterpause verabschieden.

Gruppenliga Frankfurt-West: Vorrundenniederlage als Warnung für den SKV Beienheim

SKV Beienheim – FC Olympia Fauerbach (Sonntag, 14 Uhr): Dass man nach optimalen zwölf Punkten aus den letzten vier Spielen gegen Bad Homburg, Kalbach, Dortelweil und Neu-Anspach auch am Sonntag gegen den Lokalrivalen aus Fauerbach ungeschoren davonkommen möchte, ist nach Ansicht von SKV-Trainer Sebastian Spisla zwar Programm, aber kein Selbstläufer: "Die Vorrundenpleite auf dem Fauerbacher Elachfeld dient diesbezüglich als Warnung." Dennoch peilen die Fußballer aus dem Reichelsheimer Stadtteil, die lediglich auf Admir Pllana (Muskelfaserriss) verzichten müssen, Saisonsieg Nummer 13 an. Mittelfeldspieler Advan Cakiqi hegt Abwanderungsgedanken und zählt am Sonntag wohl nicht zum erweiterten SKV-Kader. Auf Fauerbacher Seite musste Coach Lars Osadnik in den letzten sieben Spielen nicht weniger als sechs Niederlagen quittieren, darunter die Heimpleiten gegen Friedrichsdorf, Hausen sowie vor Wochenfrist gegen Kalbach. "Gerade der Auftritt gegen Kalbach war unsererseits ein grottenschlechter Kick. Ich gehe aber davon aus, dass die Spieler auf Wiedergutmachung aus sind und sich richtig reinhängen", lautet der Wunsch des FCO-Übungsleiters. Kampflos werde man sich dem Wetterauer Lokalrivalen jedenfalls nicht ergeben: "Ein Remis, es wäre das erste in der laufenden Runde, würde ich sofort unterschreiben", meint Osadnik – Hinspiel: 0:4.

SKV Beienheim: Tazokas (Belzer), Timon Wolf, Heck, Serge Mouzong, Daniel Friede, Eder (?), Pircek, Döring, Suarez, Marco Mouzong, Hirzmann, Paradzik, Mike Michalak, Patzwald.

FCO Fauerbach: Roos (Jens Michalak), Muntean, Clement, Botschek, Sarkisjan, Mies, Hartmann, Hajdarevic, Bodea, Baufeldt, Wischtak, Chekmazov, Unverzagt, Bauer, Ürün (?).

Gruppenliga Frankfurt-West: Türkischer SV Bad Nauheim vor Merzhausen gewarnt

Türkischer SV Bad Nauheim – TuS Merzhausen (Sonntag, 14 Uhr, in Rödgen): Bad Nauheims Spielertrainer Tufan Tosunoglu und seine Leute haben bislang nicht nur eine tolle Runde gespielt, sie sind angesichts von 37 Zählern auch der mit Abstand beste Aufsteiger und jenen 45 Punkten, die sie als Saisonziel erachteten, bereits nach 19 von 32 Partien sehr nahe gekommen. "Noch ein Sieg, und wir haben die 40-Punkte-Marke geknackt. Merzhausen zu unterschätzen, dürfen wir uns allerdings nicht erlauben. Sie verfügen über starke Individualisten. Die Mannschaft gleicht einer Wundertüte", sagt Tosunoglu. Teaminterne Änderungen hält er für unnötig – mit Ausnahme von Außenverteidiger Arif Karakoc (letztmals gesperrt) sind alle Kaderspieler einsatzfähig. – Hinspiel: 1:1.

TSV Bad Nauheim: Kamber Koc (Meynioglu), Schusterschitz, Usta, Pejic, Kirim, Emrovic, Kuzpinar, Özisli, Coric, Sancar, Salih Yasaroglu, Yigit, Kammer, Tufan Tosunoglu, Adege, Passet.

Gruppenliga Frankfurt-West: Bank des SC Dortelweil wieder gut besetzt

SC Dortelweil – FC Neu-Anspach (Sonntag, 16 Uhr): "Wir sind auf dem richtigen Weg, müssen aber bei lediglich zwei Punkten Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz unsere Blicke nach wie vor nach hinten richten und nun gegen Neu-Anspach nachlegen", meint Dortelweils spielender Co-Trainer Julian Mistetzky. Er und seine Mitstreiter holten vor Wochenfrist in Friedrichsdorf ein wichtiges 2:1 und punkteten auch vorher in schöner Regelmäßigkeit. Aus den letzten zehn Pflichtaufgaben verbuchten die Bad Vilbeler Stadtteilkicker fünf Erfolge und vier Unentschieden. Nur gegen Beienheim gab’s nichts Zählbares – eine zweifellos beeindruckende Bilanz. Dass die Chancen, durch einen Sieg gegen die sechs Mal in Serie sieglosen Taunusstädter (drei Remis, drei Niederlagen) auf der Überholspur zu bleiben, nicht schlecht stehen, ist demnach unstrittig. Wichtig für die taktische Marschroute: Weil SC-Chefcoach Markus Beierle zwar erneut auf die angeschlagenen Offensivkräfte Leon Günther und Markus Vancura verzichten muss, aber wieder die zuletzt fehlenden Cagdas Karagöz, Christian Wiemann und Jakob Assheuer in seinen Planungen berücksichtigen kann, ist auch die Bank ausreichend stark besetzt. – Hinspiel: 1:3.

SC Dortelweil: Rühl (Langlitz), Eiwanger, Mistetzky, Pross, Arnold, Schlatter, Müller, Pröckl, Cholewa, Dogot, Steffen, Ljujic, Karagöz, Assheuer, Wiemann.

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