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Wie am vergangenen Wochenende gegen die Spvgg. Fechenheim wollen Andreas Baufeldt und der FC Olympia Fauerbach auch in Friedrichsdorf jubeln.

Gruppenliga Frankfurt-West

Gruppenliga Frankfurt-West: Ausrutscher sind für zwei Teams nicht mehr erlaubt

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Vier Teams, drei Spiele, zwei wichtige Siege und ein Derby - der Spieltag in der Fußball-Gruppenliga Frankfurt-West hat aus heimischer Sicht einiges zu bieten.

Während sich der SV BKC Bosnien als Spitzenreiter der Fußball-Gruppenliga Frankfurt-West mit Riesenschritten in Richtung Verbandsliga Süd bewegt und seine Wochenend-Partie bereits gewonnen hat (drei kampflose Punkte gegen die TSG Nieder-Erlenbach), geht das Fernduell um Relegationsplatz zwei zwischen dem Türkischen SV Bad Nauheim (2./64) und der FG Seckbach (3./63) in die nächste Runde. Beide Teams genießen Heimrecht, wobei sich weder Bad Nauheims Spielertrainer Tufan Tosunoglu und seine Leute im Wetterau-Derby gegen den im sicheren Tabellenmittelfeld rangierenden SC Dortelweil noch die Seckbacher Truppe gegen den abstiegsgefährdeten FC Kalbach Ausrutscher erlauben dürfen.

Weiter unten, im Tabellenkeller, herrscht in Sachen Anzahl der Absteiger nach wie vor großes Rätselraten. Weil Verbandsliga-Absteiger Vatanspor Bad Homburg sein Gruppenliga-Startrecht wohl wahrnehmen wird, müssen dort auf jeden Fall vier Vereine ihre Koffer packen. Deren fünf wären es dann, wenn auch die Usinger TSG auf der Verbandsliga-Bühne den Klassenerhalt nicht erreichen würde. Derzeit ist die Gefahr, dass es tatsächlich so kommt, größer denn je. Aus "Friedberger" Sicht hat diese Problematik für den SKV Beienheim, der als Rangsechster im Gastspiel beim Drittletzten FV Hausen mal wieder ein Erfolgserlebnis zu feiern beabsichtigt, keinerlei Bedeutung. Wohl aber für den FC Olympia Fauerbach (11./37) vor dem Duell beim Tabellenfünften FSV Friedrichsdorf. Holt die Elf von FCO-Coach Virginio Bazzoli Zählbares, wäre das die halbe Miete für den Klassenerhalt. Wenn nicht, kann’s noch einmal eng werden.

Gruppenliga Frankfurt-West: Türkischer SV Bad Nauheim braucht Derby-Sieg für Aufstiegsrennen

Türkischer SV Bad Nauheim - SC Dortelweil (Sonntag, 15 Uhr in Rödgen):Ging es in dieser Saison gegen Rivalen aus dem Fußballkreis Friedberg zur Sache, lief für die Dortelweiler angesichts von jeweils zwei Niederlagen gegen Beienheim und Fauerbach sowie dem 1:1-Vorrundenremis gegen die Kurstädter wenig bis gar nichts zusammen. "Eine niederschmetternde Bilanz", gibt SC-Co-Trainer Julian Mistetzky ehrlich zu, "aber am Sonntag könnte sich das ändern. Jedenfalls ist der Druck nach den Siegen über Bad Homburg und Merzhausen weg. Ich erwarte, dass die Mannschaft auch gegen den Tabellenzweiten zeigt, was sie drauf hat." Eine Forderung, die Dortelweils Trainer Markus Beierle ohne Torjäger Andrei Dogot (privat verhindert), Mistetzky (will sich ausschließlich aufs Coachen konzentrieren), Cagdas Karagöz, Stefan Ljujic und Yasir Bashir realisieren möchte. Derweil muss Bad Nauheims Spielertrainer Tufan Tosunoglu neben Routinier Firat Can (Bluterguss in der Wade) auch auf Baki Özisli (beruflich verhindert) verzichten. Für dessen Position im offensiven Mittelfeld kann der TSV-Übungsleiter auf zwei Personal-Alternativen zurückgreifen - Simon Kammer und Olcay Sancar. "Die Trainingseindrücke sind entscheidend. Wer beginnt, bleibt sich gleich. Ein Sieg ist in jedem Fall Pflicht", sagt Tosunoglu. - Hinspiel: 1:1.

TSV Bad Nauheim: Kamber Koc, Schusterschitz, Pejic, Usta, Karakoc, Emrovic, Kuzpinar, Adege, Kammer, Tosunoglu, Yasaroglu, Sancar, Yigit, Kirim.

SC Dortelweil: Rühl (Langlitz), Eiwanger, Chiriloae, Pross, Assheuer, Jonas Müller, Günther, Pröckl, Steffen, Cholewa, Vancura, Schlatter, Wiemann.

Drei Abgänge beim FC Olympia Fauerbach stehen schon fest

FSV Friedrichsdorf - FC Olympia Fauerbach (Sonntag, 15 Uhr):Nach den Punkten Nummer 35 bis 37, die man durch den 3:1-Erfolg am letzten Sonntag gegen Fechenheim verbuchen durfte, wähnt sich Fauerbachs Trainer Virginio Bazzoli vor den finalen Auswärtshürden in Friedrichsdorf und Hausen in Sachen Klassenerhalt auf dem richtigen Weg. "40 Zähler müssten reichen, also fehlt uns noch ein Sieg", sagt er. Und die Chancen, gleich den ersten diesbezüglichen Matchball zu verwandeln, stünden gar nicht schlecht: "Friedrichsdorf setzt vorwiegend auf technische Fertigkeiten. Das liegt uns." Der FCO-Coach wird im Gastspiel bei den Taunusstädtern möglicherweise eine etwas defensiver ausgerichtete Marschroute verordnen. Deshalb ist eine taktische Änderung (4-1-4-1 anstatt 4-4-2) zu erwarten, wobei Tim Botschek in die Startelf rücken könnte. Im Tor gibt’s notgedrungen einen Wechsel: Dominik Roos beginnt für Jens Michalak (gebrochener Finger, Saison gelaufen). Apropos Roos: Er wird den FCO in Richtung Usinger TSG verlassen. Sascha Hartmann und Kevin Unverzagt stehen ebenfalls als Abgänge fest. - Hinspiel: 3:2.

FCO Fauerbach: Roos, Chekmazov, Clement, Sarkisjan, Muntean, Walther, Botschek, Ürün, Bodea, Baufeldt, Wischtak, Mies, Hartmann, Unverzagt, Jannik Müller.

Gruppenliga Frankfurt-West: SKV Beienheim mit "Jetzt-erst-recht"-Einstellung

FV Hausen - SKV Beienheim (Sonntag, 15 Uhr):"Jetzt erst recht", lautet Sebastian Spislas Devise vor dem Trip in den Frankfurter Stadtteil. Will heißen: Nach zuletzt drei Niederlagen gegen Spitzenreiter SV BKC Bosnien, Fechenheim und Friedrichsdorf erwartet der Beienheimer Trainer von seiner Mannschaft gegen die Hausener Elf, die den Klassenerhalt trotz des jüngst errungenen 2:0-Sieges in Kalbach abschreiben kann, mal wieder eine Vorstellung der besseren Art. "Bringen die Spieler das rüber, was sie können, sind drei Punkte fällig. Wir haben etwas gutzumachen." Ob Stürmer Leon Hirzmann (Grippe) spielen kann, ist noch offen. Innenverteidiger Maximilian Heck fehlt letztmals wegen einer Sperre. - Hinspiel: 0:2.

SKV Beienheim: Belzer, Pircek, Timon Wolf, Serge Mouzong, Döring, Pllana, Suarez, Paradzik, Calla, Mike Michalak, Patzwald, Ümit Karpuz, Furkan Kale, Spisla, Hirzmann (?).

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