Eishockey

Großes Versprechen und großer Respekt

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Die Hauptrunde der Deutschen Eishockey-Liga 2 hat für die Kassel Huskies ein glimpfliches Ende genommen. Dank eines 3:2-Erfolgs gegen Topklub Weißwasser sind sie am letzten Spieltag auf Platz sieben geklettert und treffen nun in den Pre-Playoffs auf Crimmitschau. Sollten die Kasseler die Serie gegen die Sachsen auf zwei Siege für sich entscheiden, könnte es im Playoff-Viertelfinale ein Wiedersehen mit den Bietigheim Steelers und Hugo Boisvert – zwischen 2006 und 2010 Trainer der Huskies – geben.

Die Hauptrunde der Deutschen Eishockey-Liga 2 hat für die Kassel Huskies ein glimpfliches Ende genommen. Dank eines 3:2-Erfolgs gegen Topklub Weißwasser sind sie am letzten Spieltag auf Platz sieben geklettert und treffen nun in den Pre-Playoffs auf Crimmitschau. Sollten die Kasseler die Serie gegen die Sachsen auf zwei Siege für sich entscheiden, könnte es im Playoff-Viertelfinale ein Wiedersehen mit den Bietigheim Steelers und Hugo Boisvert – zwischen 2006 und 2010 Trainer der Huskies – geben.

Aber das ist Zukunftsmusik. Erst einmal rücken die Eispiraten in den Fokus. Am Freitag starten die Huskies mit einem Heimspiel (19.30 Uhr) in die kurze Serie. Sonntags geht’s nach Crimmitschau (17 Uhr). Sollte eine dritte Partie nötig sein, findet sie am Dienstag, 12. März, wieder in Kassel statt (19.30 Uhr). Tim Kehler, Trainer der Huskies: "Wir haben einen sehr guten Gegner bekommen, einen, der am Freitag ebenfalls noch Weißwasser geschlagen hat. Die Crimmitschauer haben drei gefährliche Sturmreihen, einige der besten Offensiv-Spieler der Liga", sagt Kehler. Crimmitschau sei das "wahrscheinlich größte Team in der Liga und nicht einfach zu spielen", ergänzt er. Das bekamen die Huskies zuletzt in eigener Halle beim 4:8 zu spüren.

Dennoch herrscht in den Reihen der Huskies Zuversicht. "Die Aufgabe ist machbar, wenn wir geschlossen als Mannschaft auftreten. Uns ist eine Riesenlast von den Schultern gefallen, als wir wussten, dass wir sicher in den Pre-Playoffs sind. Es gibt in Kassel immer viel Druck, das wird häufig unterschätzt", sagt Stürmer Michi Christ. Ähnlich schildert Verteidiger Marco Müller die Situation in Nordhessen: "Wir alle waren enttäuscht über den Saisonverlauf. Wir waren ziemlich erleichtert, dass wir nicht in die Playdowns müssen. Nun freuen wir uns auf Crimmitschau, ein Gegner, der uns alles abverlangen wird. Jetzt können wir befreit aufspielen. Mir wäre es am liebsten, wenn wir den Sack in zwei Spielen zumachen würden."

Doch wenn die Saison den Huskies und der Liga allgemein eines gelehrt hat, dann, das Überraschungen jederzeit möglich sind. Ein Versprechen macht Trainer Kehler aber: "Die Fans in Kassel werden großartiges Eishockey sehen." Michaela Streuff

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