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Groß-Karben ganz groß

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Sieger des Karbener Stadtpokals wurde die KSG 1920 Groß-Karben. Der A-Ligist setzte sich überraschend durch, denn gleich drei Kreisoberligisten waren im Feld vertreten. B-Ligist FSV Kloppenheim sicherte sich Rang zwei.

(ub) Fußballspiele, in denen nach gerade mal 35 Minuten reiner Spielzeit schon wieder alles vorbei ist, mögen rein sportlich gesehen nicht sonderlich aussagekräftig sein, genießen aber im Rahmen des Karbener Stadtpokals, wo diese Zeitregel seit vielen Jahren Anwendung findet, bei den Fans der daran beteiligten Vereine KSV Klein-Karben II (diesmal Gastgeber), KSG 1920 Groß-Karben, VfB Petterweil, FSG Burg-Gräfenrode, FC Rendel und FSV Kloppenheim eine hohe Akzeptanz. Die 43. Ausgabe des Karbener Meetings bestätigte diese Sicht der Dinge: Nach Angaben der Turnierleitung, besetzt mit Heidi Reuther von der Stadt Karben (Fachdienst Sport) und Moritz Giesler (KSV Klein-Karben), verfolgten nämlich trotz großer Hitze summa summarum rund 450 Zaungäste das zweitägige Spektakel, wobei am Ende, nach 15 Partien unter dem Motto »jeder gegen jeden«, die KSG 1920 Groß-Karben die Nase vorne hatte. Verdienter Lohn für den A-Ligisten waren der Wanderpokal der Stadt Karben sowie »Bares« für die Klubkasse.

Rang zwei sicherte sich überraschend der B-Ligist FSV Kloppenheim, während die Kreisoberligisten VfB Petterweil (3.), FSG Burg-Gräfenrode (abgeschlagener Letzter mit fünf Niederlagen) und Titelverteidiger KSV Klein-Karben II (4.) auf dem Günter-Reutzel-Sportfeld keine Hauptrollen spielten. Der FC Rendel, Gastgeber des nächsten Karbener Stadtpokals im Juli 2014, landete in der Endabrechnung auf Position fünf.

Die Referees Bernd und Marvin Döll (beide FC Massenheim), Peter Ulrich (SV Echzell) und Bernd Goy (Viktoria Heldenbergen) durften exklusive der durch Elfmeterschießen entschiedenen Abschluss-Begegnung FC Rendel – FSV Kloppenheim (6:7) in 14 Partien 30 Treffer notieren. Vier Spiele endeten torlos, während es in einem Duell (Burg-Gräfenrode – Groß-Karben) sechs Mal schepperte. »Rot« gab’s nur ein Mal: Marc Roth (FC Rendel) hatte am Freitag den Bogen überspannt.

Die Resultate und Torschützen:

FSV Kloppenheim – KSG 1920 Groß-Karben 0:0.

KSV Klein-Karben II – VfB Petterweil 0:4: 0:1 und 0:2 Tayfun Safak, 0:3 Eric Kemen, 0:4 Denis Müller.

FC Rendel – FSG Burg-Gräfenrode 3:0: 1:0, 2:0 und 3:0 Andreas Dehler. – Rote Karte: Marco Roth (FC Rendel).

FSV Kloppenheim – KSV Klein-Karben II 0:0.

FSG Burg-Gräfenrode – KSG 1920 Groß-Karben 2:4: 0:1 Besir Obrazdha, 1:1 Marcel Klotz, 2:1 Michael Dänner, 2:2 Besir Obrazdha, 2:3 Diart Obrazdha, 2:4 Besir Obrazdha.

FC Rendel – VfB Petterweil 0:0.

KSG 1920 Groß-Karben – VfB Petterweil 2:0: 1:0 Besir Obrazdha, 2:0 Erkan Güler.

KSV Klein-Karben II – FC Rendel 1:0: 1:0 Selcuk Cifci.

FSG Burg-Gräfenrode – FSV Kloppenheim 0:1: 0:1 Marco Kus.

KSG 1920 Groß-Karben – FC Rendel 2:0: 1:0 FE Mohamed El Maimouni, 2:0 Diart Obrazdha.

FSG Burg-Gräfenrode – VfB Petterweil 0:5: 0:1 Nouh El Maimouni, 0:2 Eric Kemen, 0:3 El Maimouni, 0:4 Tayfun Safak, 0:5 Marcel Hartmann.

KSV Klein-Karben II – KSG 1920 Groß-Karben 1:1: 1:0 FE Sascha Parafinczyt, 1:1 Oliver Müller.

FSV Kloppenheim – VfB Petterweil 0:0.

FSG Burg-Gräfenrode – KSV Klein-Karben II 0:4: 0:1 Olcay Bayram, 0:2 Gilberto Bierbach, 0:3 und 0:4 Dominik Pfahl.

FC Rendel – FSV Kloppenheim 6:7 nach Elfmeterschießen: Für Rendel trafen: Simon Lassek, Özgür Genc, Karim Chababe, Francesco Haidle, Oliver Knopp und Martin Graf. Die Kloppenheimer Torschützen: Marco Kus, Kevin Manske, Jannis Lüdemann, Sascha Marscheck, Christian Kiefl, Tony Groene und Jan-Thorben Kehl.

Der Endstand

1. KSG 1920 Groß-Karben 9:3 11

2. FSV Kloppenheim 8:4 9

3. VfB Petterweil 9:2 8

4. KSV Klein-Karben II 6:5 8

5. FC Rendel 9:10 4

6. FSG Burg-Gräfenrode 2:16 0

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