Griedelerinnen rutschen ab

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(kun). Nichts zu holen gab es zum Jahresausklang für die Landesliga-Handballerinnen des TSV Griedel im Heimspiel gegen die HSG Wettenberg II. Gegen den Tabellenfünften kassierte das Team von Trainer Martin Schmitt eine 37:40 (14:16)-Niederlage und rutschte damit auf den viertletzten Tabellenplatz ab. Nur zwei Punkte trennen das Team aktuell noch von der Abstiegszone. "Wir befinden uns seit Wochen in einer Abwärtsspirale und sind froh, dass nun erst einmal Weihnachtspause ist", erklärte Griedels Trainer Martin Schmitt. "In den kommenden Wochen gilt es, den Kopf freizubekommen, um in der Rückrunde mit neuer Kraft anzugreifen und zurück in die Erfolgsspur zu finden."

Vor 80 Zuschauern in der Butzbacher Sporthalle konnte sich zunächst keines der beiden Teams entscheidend absetzen. Nachdem die Griedelerinnen beim 3:1 nach fünf Minuten mit zwei Toren geführt hatten, gingen die Gäste aus Wettenberg beim 6:4 nach zehn Minuten ihrerseits mit zwei Treffern in Front und behaupteten den knappen Vorsprung bis zur Pause. "Unsere Leistung im Angriff war in Ordnung, leider haben wir in der Abwehr häufig nicht konsequent und sauber genug gearbeitet. 40 Gegentreffer sind natürlich deutlich zu viel", haderte Schmitt mit der Defensivleistung seiner Schützlinge. "Beim 14:16 zur Pause lagen wir noch in Schlagdistanz. Leider haben wir den Wiederbeginn völlig verschlafen und sind dadurch auf die Verliererstraße geraten", ärgerte sich der Griedeler Übungsleiter, dessen Mannschaft sich unmittelbar nach dem Wiederbeginn drei Gegentreffer zum 14:19 einhandelte. "Dennoch haben wir bis zum Ende nicht aufgegeben und kämpferisch alles gegeben. Nach der Roten Karte gegen Annette Siek hatten wir in den Schlussminuten in Unterzahl aber keine Chance mehr auf den Ausgleich", konstatierte Schmitt.

Zuvor hatten die Griedelerinnen einen Sieben-Tore-Rückstand (18:25/39.) auf drei Treffer verkürzen können (30:33/52.), ehe sich die Gäste beim 36:30 in der 54. Minute spielentscheidend abgesetzt hatten.

TSV Griedel: Scheffer, Heister; Wawrzinek (1), Krombach (6/5), Gros, Schmitt (2), Brück, Heisiph, Siek (6), Frank (6), Dietz (5), Fina (3), Wagner (2), Hickel (6).

HSG Wettenberg II: Stöhr; Jansche (1), Risse (2), Rückel (8), Fischermanns, Drommershausen (5), Till (5), Herbert (3), Simon, Rolshausen (2), Mohr (1), Schneider (5), Reuschling, Weise (8/7).

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Debus/Schön (Herborn/Seelbach). - Zuschauer: 80. - Zeitstrafen: 6:12 Minuten. - Siebenmeter: 5/5:8/7.

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