Das Griedeler Aus kommt in der Overtime

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Bittere Niederlage für die Regionalliga-Herren von Floorball Griedel im Finale um die Meisterschaft der Regionalliga West Staffel Hessen. Nachdem das Hinspiel gegen die TSG Erlensee mit 4:7 (3:3/1:1/0:3) verloren wurde, ging das Team von Olof Dandanelle mit drei Toren Rückstand einen Tag später ins Rückspiel. In der August-Storch-Halle konnte die Mannschaft nach einer begeisternden Aufholjagd Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit mit dem 6:3 das Torverhältnis ausgleichen, musste in der Verlängerung in Unterzahl dann aber das entscheidende Tor zum 6:4-Endstand hinnehmen.

Bittere Niederlage für die Regionalliga-Herren von Floorball Griedel im Finale um die Meisterschaft der Regionalliga West Staffel Hessen. Nachdem das Hinspiel gegen die TSG Erlensee mit 4:7 (3:3/1:1/0:3) verloren wurde, ging das Team von Olof Dandanelle mit drei Toren Rückstand einen Tag später ins Rückspiel. In der August-Storch-Halle konnte die Mannschaft nach einer begeisternden Aufholjagd Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit mit dem 6:3 das Torverhältnis ausgleichen, musste in der Verlängerung in Unterzahl dann aber das entscheidende Tor zum 6:4-Endstand hinnehmen.

Das Hinspiel hatte noch vielversprechend begonnen: Von Trainer Olof Dandanelle gut eingestellt, ging die Mannschaft nach nur 36 Sekunden durch Dominik Puth in Führung, die Moritz Wirth auf 2:0 ausbaute (6.). Erlensee verkürzte auf 1:2, doch Jani Matilainen erhöhte direkt wieder auf 3:1 (7.). Erlensee kam aber zusehends besser zurecht und konnte mit zwei schnellen Kombinationen zum 3:3 ausgleichen (12.). Ab dem zweiten Abschnitt nahm dann in Regelmäßigkeit ein Spieler der Mittelhessen auf der Strafbank Platz, das Gegentor fiel allerdings im Fünf-gegen-fünf. Philipp Brücher konnte diese durch einen Konter in Unterzahl zum 4:4 ausgleichen (36.), doch Erlensee ging wieder in Front und baute seine Führung nach zwei weiteren Strafzeiten gegen die Mittelhessen gar auf 6:4 aus, ehe ein Konter den 7:4-Endstand brachte.

Die Rechnung für das Rückspiel am Sonntag in Butzbach war somit klar: Floorball Griedel benötigte einen Sieg mit drei Toren Differenz, um das Spiel mindestens in die Verlängerung zu bringen. Die Mannschaft zeigte jedoch eine gute Leistung und ließ sich selbst durch die frühe Führung Erlensees (2.) nicht aus der Ruhe bringen: Christoph Mais (7.) und Moritz Wirth (9.) drehten das Spiel schnell zum 2:1. Doch nun wurde ein Power-Play nicht genutzt, stattdessen glich Erlensee kurz darauf wieder auf 2:2 aus. Im zweiten Abschnitt ließen die Hausherren den Fuß auf dem Gaspedal und beiden Mannschaften zeigten vor toller Kulisse ein sehr unterhaltsames Spiel. Tom Karppinen erzielte die erneute Führung zum 3:2 (24.). Eine Zeitstrafe überstand Griedel zwar wieder ohne Gegentor, doch Erlensee konnte kurz darauf auf 3:3 ausgleichen. Joschka Brücher erzielte noch vor der zweiten Pause die erneute 4:3-Führung (27.) und auch eine weitere Zeitstrafe überstand Griedel schadlos. Die Griedeler zeigten im Schlussabschnitt einen beeindruckenden Kampf und spielten eines der besten Drittel der Saison. Philipp Brücher erzielte folgerichtig das 5:3 (48.) Die Griedeler nahmen in den letzten Minuten zeitweise sogar den Torhüter für eine sechsten Feldspieler vom Feld, um das notwendige Tor noch zu erzielen. Schließlich fand Kapitän Ole Ruppel die entscheidende Lücke und traf 48 Sekunden vor dem regulären Ende nach Vorlage von Oliver Brücher zum 6:3 – Verlängerung!

Beide Seiten suchten sofort die Entscheidung, es gab jedoch nur ein paar Halbchancen. Erst eine Strafzeit gegen Oliver Brücher nach etwas mehr als zwei Minuten brachte Erlensee dann in eine gute Position und die Gäste konnten nach knapp vier Minuten der Verlängerung den entscheidenden Treffer zum 4:6 im Tor der Griedeler versenken.

Floorball Griedel: Unger, Imran; Mader, Matilainen (1 Tor/1 Vorlage), Hagborg, Ruppel (1/2), Blomberg, Mais (1/1), Dominik Puth (1/0), Nurali, Wirth (2/1), Yannik Puth (0/0), Flatscher (0/0/2), Fabian Brücher (0/0), Philipp Brücher (2/0), Karppinen (1/0/0), Oliver Brücher (0/3), Joschka Brücher (1/0), Scharf.

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