Griedeler Frauen mit Derby-Pleite

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(kun). Eine denkbar knappe 27:28 (14:13)-Heimniederlage mussten die Landesliga-Handballerinnen des TSV Griedel gegen die HSG Kleenheim/Langgöns II hinnehmen.

"Trotz der knappen Niederlage bin ich mit dem Auftritt meiner Mannschaft sehr zufrieden. Einen Punkt hätten wir uns sicherlich verdient gehabt. Auf dieser Leistung lässt sich in den kommenden Partien aber aufbauen", sagte Griedels Trainer Martin Schmitt und lobte: "Die Abwehrarbeit war beinahe über die gesamte Spieldauer sehr gut, auch unsere beiden Torhüterinnen haben einen bärenstarken Tag erwischt."

Vor 90 Zuschauern in der Butzbacher Sporthalle gaben zu Beginn erst einmal die Gäste den Ton an. Nach sechs Minuten lag die HSG bereits mit 5:0 in Führung, was den Griedeler Übungsleiter zu einer frühen Auszeit zwang. "In der Folge haben wir uns aber gefangen und konnten unseren Rückstand nach einer Viertelstunde auf zwei Tore verkürzen", dank eines 5:0-Laufs lagen die Gastgeberinnen bis zur 20. Minute gar mit 10:8 in Führung. Der knappe Griedeler Vorsprung hatte auch zur Halbzeitpause (14:13) und bis weit in die zweite Spielhälfte hinein noch Bestand (25:24/52.), ehe die Spielgemeinschaft aus Kleenheim und Langgöns der Partie in den Schlussminuten die entscheidende Wendung gab. "Wir sind wenige Sekunden vor Schluss noch einmal in Ballbesitz gekommen. Wenn die Partie zwei Sekunden länger gedauert hätte, wären wir mit einem Punkt nach Hause gegangen", konstatierte Schmitt.

TSV Griedel: Scheffer, Heister; Wawrzinek (5), Krombach (5/3), Scheibel, Gros (1), Schmitt, Brück (1), Siek (3), Frank, Dietz (3), Fina (2), Wagner (3), Hickel (4).

HSG Kleenheim-Langgöns II: Altenheimer, Bork; Heidt (1), Kleinpell (4), Dietz, Klug (6/3), Ulm, Rüspeler (4), Kuschel, vom Hagen (5), Hänsel (1), Schuch (4), Bretz (1), Marwald (2/2).

Im Stenogramm / SR: Schäfer/Schmidt (Lumdatal). - Z.: 90. - Zeitstrafen: 2:0 Minuten. - Siebenmeter: 5/3:5/5.

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