Griedel verzettelt sich

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Nachdem der A-Jugend-Mannschaft des TSV Griedel in der Vorwoche in überzeugender Manier der zweite Saisonsieg in der Handball-Oberliga Hessen gelungen war, verknüpften sich damit die Hoffnungen, in den verbleibenden Spielen weiter punkten zu können. Bei der zweiten Mannschaft der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen, die bisher nur neun Punkte eingespielt hatten, sollte dieses Vorhaben umgesetzt werden. Aufgrund einer enttäuschenden Leistung gelang dies allerdings nicht: Mit 23:30 (10:18) wurde das Spiel in den Sand gesetzt.

Nachdem der A-Jugend-Mannschaft des TSV Griedel in der Vorwoche in überzeugender Manier der zweite Saisonsieg in der Handball-Oberliga Hessen gelungen war, verknüpften sich damit die Hoffnungen, in den verbleibenden Spielen weiter punkten zu können. Bei der zweiten Mannschaft der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen, die bisher nur neun Punkte eingespielt hatten, sollte dieses Vorhaben umgesetzt werden. Aufgrund einer enttäuschenden Leistung gelang dies allerdings nicht: Mit 23:30 (10:18) wurde das Spiel in den Sand gesetzt.

Zu viele Einzelaktionen

In der Abwehr fehlte der Zusammenhalt und im Angriff die nötige Laufbereitschaft. Der TSV-Nachwuchs verzettelte sich zu oft in Einzelaktionen. Die über die gesamte Spielzeit hinweg mangelhafte Chancenverwertung zeugt zudem von Konzentrationsschwächen. In der Anfangsphase waren diese Defizite noch zu verschmerzen. Bis zum 5:4 (7.) gestaltete sich das Spiel nämlich auf Augenhöhe. Danach setzte sich die HSG über 8:4 (9.) bis auf 13:5 (16.) ab. Auch eine zwischenzeitliche Auszeit von Griedels Trainer Thomas Ceh fruchtete nicht. Bis zur Pause behaupteten die Gastgeber ihren Vorsprung von acht Toren.

Obwohl sich der Wetterauer Nachwuchs nach dem Wechsel ebenbürtig zeigte, blieb Dutenhofen/Münchholzhausen jederzeit "Herr im Haus" und hatte vier Minuten vor dem Abpfiff den Vorsprung auf zehn Tore ausgebaut (30:20). Mit drei Toren in Folge brachte Griedel das Ergebnis am Ende noch in einen halbwegs erträglichen Rahmen. "Wir haben in der ersten Halbzeit im Angriff ohne Konzept gespielt und in der Abwehr insbesondere gegen die linke Angriffsseite der HSG keinen Zugriff bekommen", zog ein enttäuschter TSV-Trainer Ceh nach dem Spiel Bilanz. Aus seiner Kritik am Auftritt seiner Mannschaft nahm er lediglich Torwart Hendrik Krüger heraus, der seinem Team einmal mehr ein starker Rückhalt gewesen war.

TSV Griedel: Krüger, Heller; Mohamad (2), Keyserlinkgk, Schmidt (1), Rejab (3),Dämon (2), Schmitt, Müller, Kandemir, Brunz (5), Vogel (5), Köhler (5/3).

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