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Griedel setzt auch aufs gute Umfeld

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Von: Christoph Sommerfeld

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Der TSV Griedel vor der Saison (hinten, v. l.): Physiotherapeut Malte Klett, Anna Dietz, Juliane Alt, Katharina Fina, Trainer Henning See, Sophia Bock, Ann-Christin Hartmann, Emelie Erletz, Anna Chiara Bock, Betreuerin Franziska Freitag; (vorne, v. l.): Mannschaftsverantwortliche Finja Christiansen, Lena Wawrzinek, Mara Flach, Svenja Heller, Anna-Lena Knoop, Laura Brück, Sara Lobgesang, Co-Trainerin Katja Weide. Es fehlen: Gianna Gros, Nicole Gadek, Annette Siek, Madelene Brandt und Gianna Fröhlich. © pv

(hng/cso). Die Handballerinnen des TSV Griedel haben die am Wochenende beginnende Saison unter das Motto »Zurück zur Normalität« gestellt. Dies wünschen sich sicher nicht nur die Spielerinnen, sondern auch alle Fans rund um den Verein. Nachdem die vergangene Spielezeit mit zwei lokalen Vorrunden-Gruppen gestartet worden war, hofft man nun darauf, mit den zwölf Mannschaften der Landesliga Mitte wieder einen Wettkampf nach den herkömmlichen Regeln austragen zu können.

Die TSV-Frauen beendeten ihre letzte Saison im Juni und starteten nach sehr kurzer Sommerpause in den ersten Juli-Wochen schon in die Vorbereitung. Mit dem Blick auf die neue Runde gilt es nun, mit einer ausgewogenen Mischung aus Spaß und Ernst die Weichen für eine erfolgreichen Saison zu stellen.

Die ersten Trainingseinheiten unter Neu-Trainer Henning See zeigten der eingespielten Mannschaft schnell, welchen Kurs sie gemeinsam einschlagen werden. Man setzt alles daran, schnell zueinander zu finden. In den Einheiten der abwechslungsreichen Vorbereitung galt es, die Stärken auszubauen und an den Schwachstellen zu arbeiten.

Personell muss Griedel nur zwei Abgänge verkraften. Jasmin Scheffer, eine Institution im Griedeler Handball, hängte die Schuhe an den berühmten Nagel. Berufsbedingt verließ derweil Sophie Scheibel die Mannschaft, sodass für die Rückraumposition ein Ersatz gefunden werden musste. Mit Mara Flach konnte an dieser Stelle eine talentierte Spielerin an Bord geholt werden. Die 19-Jährige wechselt von der HSG Mörlen in den Butzbacher Stadtteil. Außerdem holte man kurz vor dem Auftakt noch Theresa Wicke (zuletzt vereinslos). Sie wird den Club aber im Winter wieder in Richtung Leipzig verlassen.

»Nach der Neubesetzung der Trainerposition durch mich bin ich sehr froh, dass weiterhin ein starkes Team um die Mannschaft besteht und es hier keine Veränderungen gibt«, erklärt Henning See. Katja Weide steht weiter als Co-Trainerin und weibliche Ansprechpartnerin zur Verfügung, ebenso wie die Mannschaftsverantwortlichen Finja Christiansen und Franziska Freitag. Malte Klett komplettiert als Physiotherapeut den Betreuerstab. »In den vergangenen Jahren hat sich gezeigt, wie wichtig ein verlässlicher Personenkreis um die Mannschaft ist« sagt der Coach.

Durch den fast nahtlosen Übergang von der vorangegangenen Saison zur aktuellen Runde verlief der Einstieg in die Vorbereitung eher untypisch, da die Spielerinnen noch über ein hohes Maß an Fitness verfügten. Dennoch gehörten Einheiten im Mörler Fitnessstudio sowie Athletiktraining zum Plan. Anschließend lag der Fokus auf der Abwehr, dem Zusammenspiel, dem neuen Spielkonzept und individuellem Balltraining.

Eine Prognose fällt auch dem neuen Coach schwer. Wir müssen uns als Team einspielen, um zu schauen, wohin uns der Weg führt. Die ersten Wochen in einer guten Liga mit einem ambitionierten Absteiger sowie starken Aufsteigern werden eine erste Richtung weisen.« Zum Auftakt gastiert der TSV am Sonntag (14.45 Uhr) bei der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen.

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