Landesliga Mitte

Griedel mit Niederlage in letzter Sekunde

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(kun). Lange hatten die Landesliga-Handballer des TSV Griedel bei ihrem Heimspiel gegen den TV Idstein am zehnten Spieltag an einer Überraschung geschnuppert. Am Ende stand eine unglückliche 29:30 (15:14)-Niederlage gegen den Tabellenzweiten . Es war zudem das fünfte Heimspiel in Folge ohne Punktgewinn für das Team von Trainer Dirk Schwellnus zu Buche, das durch den Sieg des TuS Holzheim gegen die HSG Lollar/Ruttershausen auf einen Abstiegsplatz abrutschte.

"Nach der enttäuschenden Leistung gegen Holzheim in der Vorwoche hat sich die Mannschaft deutlich verbessert präsentiert. Allerdings spürte man zu Beginn noch deutlich die Verunsicherung. Das Spiel hatte keinen Sieger verdient gehabt", konstatierte Griedels Teammanager Jürgen Weiß nach der Partie, in der die Hausherren ohne ihren verletzten Top-Torjäger Sascha Siek beim 4:7 nach einer Viertelstunde in Rückstand lagen. Nach einer Auszeit des Griedeler Übungsleiters gingen die Hausherren mit vier Treffern in Serie beim 8:7 in der 18. Minute erstmals in Führung und behauptete diese über die Stationen 10:8 (20.), 13:11 (26.) und 15:13 (29.).

Mit seinem ersten Treffer in einem Punktspiel der ersten Mannschaft hielt der A-Jugendliche Henri Vogel das Zwei-Tore-Polster nach der Pause aufrecht (19:17/36.). Nachdem Jan Schepp in Unterzahl das 22:20 für die Gastgeber erzielt hatte (43.), drehten die Taunusstädter die Partie mit einem 3:0-Lauf zum 22:23 (45.). Vom Siebenmeterpunkt gelang Lukas Kipp vier Minuten vor dem Ende der 26:26-Ausgleich. "Zu diesem Zeitpunkt stand das Spiel auf Messers Schneide, erst recht, als Mannschaftskapitän Sandro Krüger 14 Sekunden vor Schluss zum 29:29 ausglich. Leider gelang Idstein nach einem umstrittenen Anwurf mit dem Schlusspfiff der glückliche Siegtreffer", haderte Weiß mit der knappen Niederlage seines Teams.

TSV Griedel: Roth, Krüger; Weiß, Marx, Grieb (4), Nils Siek (4), Kipp (10/6), Krüger (6), Jantos (1/1), Strasheim, Schepp (3), Vogel (1).

TV Idstein: Kaufmann, Zumdick; Kopp, Schubert (8/2), Cremers (6), Welsch (3), Kocak (4), Bierod (1), Schulz (3), Flock (1), Grandpierre (4).

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Benedikt Lippert/Johannes Lippert (Obertshausen/Heusenstamm). - Zuschauer: 120. - Zeitstrafen: 12:8 Minuten. - Siebenmeter: 8/7:3/2. - Rote Karte: Marx (56./3x2 Minuten).

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