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TSV Griedel: Indiskutable zweite Hälfte

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Von: Sascha Kungl

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Eine denkbar knappe 21:22 (15:11)-Heimniederlage kassierte der TSV Griedel am dritten Spieltag der Handball-Landesliga gegen die HSG Wettenberg II. Während das Gästeteam von Trainer Dragan Nenad dank seines zweiten Saisonsieges auf den dritten Tabellenplatz klettern konnte, stecken die Griedeler nach ihrer zweiten Niederlage im zweiten Saisonspiel im Tabellenkeller fest.

Eine denkbar knappe 21:22 (15:11)-Heimniederlage kassierte der TSV Griedel am dritten Spieltag der Handball-Landesliga gegen die HSG Wettenberg II. Während das Gästeteam von Trainer Dragan Nenad dank seines zweiten Saisonsieges auf den dritten Tabellenplatz klettern konnte, stecken die Griedeler nach ihrer zweiten Niederlage im zweiten Saisonspiel im Tabellenkeller fest.

»Wenn wir nicht bereits früh in der Saison den Anschluss verlieren wollen, müssen wir in den nächsten Spielen ein anderes Gesicht zeigen. Nach einer starken ersten Spielhälfte haben wir uns gegen Wettenberg im zweiten Durchgang selbst im Weg gestanden und völlig unseren Spielrhythmus verloren. Mit nur sechs Toren in 30 Minuten kann man kein Spiel gewinnen. Die Leistung der Mannschaft in der zweiten Halbzeit war indiskutabel«, fand Griedels Teammanager Jürgen Weiß nach der Partie deutliche Worte für den blutleeren Auftritt der Hausherren nach dem Seitenwechsel.

Vor 100 Zuschauern in der Butzbacher Sporthalle gestaltete sich die Partie bis zum 6:6 in der zwölften Minute zunächst ausgeglichen, ehe sich die Hausherren beim 13:8 in der 21. Minute mit fünf Toren abgesetzt hatten. Auch zur Halbzeitpause lagen die Griedeler noch souverän mit vier Treffern in Front. »Nach dem Seitenwechsel haben wir völlig den Faden verloren. Vor allem im Angriff ist uns nichts mehr gelungen«, haderte Weiß. Angetrieben von Johannes Weiß – mit sieben Treffern bester Wettenberger Torschütze – kamen die Gäste aus Wettenberg bereits beim 15:15 in der 40. Minute zum verdienten Ausgleich und gingen sechs Minuten später beim 17:16 erstmals in der Partie in Führung. Zwar konnte Lukas Kipp in der Schlussminute noch einmal zum 20:21 für die Gastgeber verkürzen, mit dem Treffer zum 22:20 hatte die HSG nur eine halbe Zeigerumdrehung später jedoch für die Entscheidung gesorgt.

TSV Griedel: Bonn, Roth; Wagner, Weiß, Sascha Siek (1), Grieb (1), Noll, Stolte (2), Nils Siek (3), Kipp (8/6), Krüger (6), Dietz, Jantos, Strasheim, Schepp.

HSG Wettenberg II: Christof; Kleinschmidt (2), Felix Kreutz (1), Gerisch (3), Simon Wingefeld (1), Quurck, Michel Wingefeld, Schmitz (1), Luca Weber (5), Weidner (2), Sascha Kreutz, Zimbelmann, Philip Weber, Schwarz (7/4).

Steno: Schiedsrichter: Haltrich/Zecher (TuS Griesheim/SG Egelsbach). –Zeitstrafen: 6:10 Minuten. – Rote Karte: Marvin Grieb (56./3x2 Min.), Sascha Kreutz (40./3x2 Min.). – Siebenmeter: 7/6:5/4. – Zuschauer: 100.

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