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TSV Griedel feiert die Bezirksoberliga-Meisterschaft

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Von: Sascha Kungl

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Nach einem 40:27-Erfolg gegen die HSG Dilltal sind in der Sporthalle Butzbach Bier und Sekt geflossen. Nach zwei Bezirksoberliga-Jahren kehrt der TSV Griedel in die Landesliga zurück.	(Foto: Jaux)
Nach einem 40:27-Erfolg gegen die HSG Dilltal sind in der Sporthalle Butzbach Bier und Sekt geflossen. Nach zwei Bezirksoberliga-Jahren kehrt der TSV Griedel in die Landesliga zurück. (Foto: Jaux) © Jaux

Der TSV Griedel ist Meister der Handball-Bezirksoberliga Gießen und kehrt nach zweijähriger Abstinenz in die Landesliga Mitte zurück

Mit einem 40:27 (20:12)-Erfolg gegen die HSG Dilltal sicherte sich die Mannschaft von Trainer Wilfried Siegmund am letzten Spieltag der Saison den Meistertitel. »Es ist geschafft«, zeigte sich Griedels Teammanager Jürgen Weiß nach der Partie erleichtert. Im Fernduell hatten die Turn- und Sportfreunde Heuchelheim zeitgleich einen 28:19-Heimerfolg gegen die HSG Pohlheim II gefeiert, weshalb die Butzbacher Vorstädter dringend auf einen eigenen Sieg angewiesen waren.

»Nach dem Big Point mit dem Auswärtserfolg bei der HSG Hungen/Lich hat die Mannschaft dem Druck standgehalten. Zudem haben wir in diesem Jahr neben dem besten Angriff auch die beste Defensive gestellt«, lobte Weiß seine Meistermannschaft nach der Partie in den höchsten Tönen.

Vor der imposanten Kulisse von 400 Zuschauer in der Butzbacher Sporthalle hatten die Gäste aus Dilltal zunächst den besseren Start für sich und gingen früh mit drei Toren in Führung (0:3/5.). Erst beim 5:6-Anschlusstreffer nach zehn Minuten hatten die Griedeler ins Spiel gefunden – dabei hatte eine Szene Signalwirkung. »Florian Wagner hat sich den Finger ausgekugelt und unter großen Schmerzen auf der Bank selbst wieder eingerenkt. Für seine Mitspieler auf dem Parkett war das eine Initialzündung«, erklärte Weiß.

Zwei Tore von Sascha Siek brachten den Hausherren in der 13. Minute den 7:7-Ausgleich. Mit einem Rückhandwurf erzielte Mannschaftskapitän Timm Weiß die erste Griedeler Führung der Partie (8:7/14.), ehe den Gästen beim 9:9 in der 18. Minute der letztmalige Ausgleich gelang. Bis zur Pause hatten sich die Siegmund-Schützlinge ein komfortables Acht-Tore-Polster erspielt.

»Gegen Ende der ersten Halbzeit hatten wir unsere Anfangsnervosität vollends abgelegt. Auch nach dem Seitenwechsel hat die Mannschaft nicht nachgelassen, wobei Constantin Jantos immer wieder die Lücken in der Dilltaler Abwehr fand.« Beim 29:16 in der 39. Minute war die Vorentscheidung zugunsten der Hausherren gefallen und die Feierlichkeiten der Griedeler Anhänger auf der Tribüne konnten beginnen. Das 34. Griedeler Tor durch Frederic Noll war gleichzeitig das 800. Saisontreffer des Meisters.

Bereits in den letzten Minuten des Spiels feierten die Griedeler Akteure den Gewinn der Meisterschaft auf dem Spielfeld. Nach dem Abpfiff gab es dann kein Halten mehr – bei Freibier und einem Buffet wurde die Nacht hindurch gefeiert, ehe bei Sonnenaufgang der Grill beim Mannschaftskapitän Timm Weiß angeworfen wurde.

TSV Griedel: Bonn, Hilbert; Wagner (3), Weiß (5), Marx (2), Sascha Siek (9/5), Scheurich (1), Grieb (2), Noll (2), Lingenberg, Nils Siek, Kipp (5), Krüger (2), Dietz, Jantos (9).

HSG Dilltal: Albach, Müller; Friederichs (5), Herr (4), Ulm (3), Müller (5), Hahn (2), Pöchmann (1), Malo (6/5), Schmitz, Fitzner (1), Voss, Ulm, Schmidt.

Steno: Schiedsrichter: Ritter/Schindler (Gedern/Nidda). – Strafen: 6:10 Minuten. – Rote Karte: Sebastian Ulm (48./3x2 Min.). – Siebenmeter: 6/5:8/7. – Zuschauer: 400. (kun)

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