Handball

TSV Griedel: Vor einem Rechenschieber-Finale

  • schließen

Obwohl der TSV Griedel sein letztes Heimspiel in der Handball-Landesliga der Männer gegen die bereits als Absteiger feststehende HSG Goldstein/Schwanheim mit 31:28 (17:14) gewinnen konnte, ist der Klassenerhalt noch nicht gesichert. Mit 22:28 Punkten belegten die Butzbacher Vorstädter derzeit zwar den achten Tabellenplatz, werden am letzten Spieltag wohl aber in einem Rechenschieber-Finale um den Klassenerhalt bangen müssen. Entscheidend wird sein, wie viele Klubs punktgleich sind und wie der direkte Vergleich unter diesen aussieht.

Obwohl der TSV Griedel sein letztes Heimspiel in der Handball-Landesliga der Männer gegen die bereits als Absteiger feststehende HSG Goldstein/Schwanheim mit 31:28 (17:14) gewinnen konnte, ist der Klassenerhalt noch nicht gesichert. Mit 22:28 Punkten belegten die Butzbacher Vorstädter derzeit zwar den achten Tabellenplatz, werden am letzten Spieltag wohl aber in einem Rechenschieber-Finale um den Klassenerhalt bangen müssen. Entscheidend wird sein, wie viele Klubs punktgleich sind und wie der direkte Vergleich unter diesen aussieht.

"Der Mannschaft war bewusst, heute unbedingt gewinnen zu müssen. Die daraus resultierende Nervosität war von Beginn an greifbar", bekannte Griedels Teammanager Jürgen Weiß. Deutlich wurde dies, da zu oft unvorbereitete Abschlüsse gesucht wurden. "Damit haben wir Goldstein förmlich zu Tempogenstößen eingeladen, die von der HSG erfolgreich genutzt wurden", erklärte Weiß. Bis zum 24:24-Zwischenstand (50.) erlebten die Zuschauer ein abwechslungsreiches Spiel, in dem die Gastgeber auf der einen Seite zwar einige Male mit bis zu drei Toren Vorsprung führten, auf der anderen aber auch mehrfach einem Ein-Tore-Rückstand hinterherlaufen mussten. Zuletzt war dies beim 22:23 in der 46. Minute der Fall. Als großer Rückhalt erwies sich Torwart Steffen Roth, der seine Mannschaft mit starken Paraden im Spiel hielt.

Erst als bei den Gästen in den letzten zehn Spielminuten die Kräfte nachließen, gelang es dem TSV, den Sieg nach Hause zu fahren. Nach dem 24:24 ging es in den folgenden zwei Minuten flott hin und her. Sandro Krüger und Sascha Siek sorgen mit ihren Toren für das 26:24, bevor die HSG noch einmal auf 26:25 (52.) verkürzte. Steffen Strasheim, Sascha Siek und Tim Weiß sorgten mit drei Toren in Folge für das 29:25 (55.) und beförderten damit den TSV endgültig auf die Siegesstraße.

Am Samstag gastiert Griedel beim neuen Meister TV Breckenheim und sollte im Idealfall noch einmal punkten, um sich sämtlicher Rechenspiele zu entledigen.

TSV Griedel: Bonn, Roth, Krüger; Weiß (3), Sascha Siek (5), Grieb (3), Noll (1), Nils Siek (4), Kipp (4/2), Krüger (6), Dietz (1), Strasheim (2), Schepp (2), Vogel.

HSG Goldstein/Schwanheim: May, Stade; Seipp (7), Vrodoljak (6), Vrodoljak, Storck, Lange (3), Kleiber (6/1), Schroth (3), Sherlock, Schwer (3).

Steno: Schiedsrichter: Baby/Wahler (Limburg). Siebenmeter: 2/2 – 2/1. - Zeitstrafen: 2 Min. – 4 Min. - Zuschauer: 150.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare