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Griedels Sandro Krüger (am Ball) lässt gegen die TSF Heuchelheim keine Zweifel am Spielausgang aufkommen. FOTO: JAUX

Handball-Landesliga

TSV Griedel beschenkt sich mit unbändigem Siegeswillen

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Der TSV Griedel hat in der Handball-Landesliga zum Jahresabschluss einen ungefährdeten 32:26 (18:11)-Heimerfolg gegen die Turn- und Sportfreunde Heuchelheim gefeiert.

(kun). In der Handball-Landesliga Mitte hat der TSV Griedel zum Jahresabschluss einen ungefährdeten 32:26 (18:11)-Heimerfolg gegen die Turn- und Sportfreunde Heuchelheim gefeiert. Während die Hausherren nach ihrem dritten Sieg in Serie mit 12:14 Punkten als Tabellenachter in die vierwöchige Weihnachtspause gehen, belegen die Heuchelheimer mit 10:16 Zählern zum Jahreswechsel den zehnten Rang.

"Die Mannschaft hat von Beginn an einen unbändigen Siegeswillen an den Tag gelegt. Man hat deutlich gespürt, dass die Jungs mit einem Erfolgserlebnis in die Weihnachtspause gehen wollten. Bereits Mitte der ersten Halbzeit sind wir auf die Siegerstraße eingebogen und haben uns den zweiten Heimerfolg der Saison auch in der zweiten Halbzeit nicht mehr nehmen lassen", sagte Griedels Teammanager Jürgen Weiß sichtlich zufrieden.

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Vor der stimmungsvollen Kulisse von 200 Zuschauern in der Butzbacher Sporthalle waren beide Mannschaften nicht in Bestbesetzung angetreten - die Hausherren schienen die personellen Ausfälle allerdings deutlich besser kompensieren zu können und lagen beim 16:7 in der 22. Minute bereits souverän in Front. Die Gäste aus Heuchelheim gingen lediglich beim 1:0 nach 30 Sekunden in Führung, ehe Sascha Siek, Lukas Kipp und Nils Siek nach vier Minuten für eine Drei-Tore-Führung der Wetterauer sorgten.

Nachdem Jan Schepp, Henry Rinn und Dennis Weber beim 6:5 in der achten Minute noch einmal den Anschluss für die Heuchelheimer hergestellt hatten, stellten Nils Siek und Torjäger Sascha Siek mit zwei Tempogegenstößen beim 9:6 in der elften Minute den alten Abstand wieder her. Nach dem 10:7 nach einer Viertelstunde sorgten die Griedeler gestützt auf einen bärenstarken Steffen Roth zwischen den Pfosten mit einem 6:0-Lauf zum 16:7 bis zur 22. Minute für eine frühe Vorentscheidung.

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"Vor allem in der ersten Halbzeit haben die Griedeler von unseren teilweise haarsträubenden Fehlern profitiert und kamen dadurch immer wieder zu leichten Toren. In der zweiten Halbzeit waren wir zwar besser im Spiel, durch die Hypothek des Sieben-Tore-Rückstands aus der ersten Hälfte konnten wir die Partie aber leider nicht mehr drehen", konstatierte TSF-Coach Claus Well. Zwar mussten die Hausherren nach dem 21:17 in der 38. Minute für zwei Minuten in Unterzahl spielen, aber auch diese Aufgabe lösten die Griedeler problemlos bauten die Führung weiter aus. Lukas Kipp und Constantin Jantos trafen in Unterzahl zum 23:17, womit eine Viertelstunde vor dem Ende auch der letzte Widerstand der Gäste gebrochen war.

TSV Griedel: Roth, Krüger; Weiß (2), Marx (1), Sascha Siek (6), Nils Siek (5), Noll (3), Kipp (4), Krüger (1), Jantos (8/1), Schepp (1), Krzeczek, Rejab (1).

TSF Heuchelheim: Schlesinger, Kassebaum; Bender, Julius Weber, Meier (2), Schmidt (2), Niko Hoffmann (7), Dennis Weber (5/2), Sascha Hofmann, Mackeller (4), Rinn (2), Björn Hofmann (1), Kröck (2), Weidner (1).

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Erdönmez/Werner (Waldmichelbach). - Zeitstrafen: 8:6 Minuten. - Siebenmeter: 1/1:2/2. - Z.: 200.

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