Griedel beendet Sieglos-Serie

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Nach vier sieglosen Spielen gelang es dem TSV Griedel, endlich den "berühmten Bock" umzustoßen und das Landesliga Spiel bei der HSG Goldstein/Schwanheim mit 28:26 (13:14) zu gewinnen. Obwohl ein solcher Erfolg im Wesentlichen auf einer starken Mannschaftsleistung beruht, gilt es dieses Mal zwei "Väter des Erfolgs" zu nennen: der überragende Torhüter Steffen Roth, der seinen Mitspielern mit seiner Leistung Sicherheit für die Abwehrarbeit gab, und Torjäger Sascha Siek, der mit seiner Treffsicherheit einen weiteren Grundstock für den Sieg legte. Die einzige Schwachstelle im Spiel des TSV war eine mangelhafte Chancenverwertung, die auch dafür verantwortlich war, dass Griedel lange Zeit einem Rückstand hinterherlief.

Nach vier sieglosen Spielen gelang es dem TSV Griedel, endlich den "berühmten Bock" umzustoßen und das Landesliga Spiel bei der HSG Goldstein/Schwanheim mit 28:26 (13:14) zu gewinnen. Obwohl ein solcher Erfolg im Wesentlichen auf einer starken Mannschaftsleistung beruht, gilt es dieses Mal zwei "Väter des Erfolgs" zu nennen: der überragende Torhüter Steffen Roth, der seinen Mitspielern mit seiner Leistung Sicherheit für die Abwehrarbeit gab, und Torjäger Sascha Siek, der mit seiner Treffsicherheit einen weiteren Grundstock für den Sieg legte. Die einzige Schwachstelle im Spiel des TSV war eine mangelhafte Chancenverwertung, die auch dafür verantwortlich war, dass Griedel lange Zeit einem Rückstand hinterherlief.

Die ersten Minuten des Spiels gehörten den Handballern aus dem Butzbacher Stadtteil, die zunächst bis zum 2:3 (Noll/6.) vorlegten. Nur zwei Minuten später war das Spiel gedreht und die HSG lag ihrerseits mit 4:3 vorne. Auf das 9:6 (15.) reagierte TSV-Coach Dirk Schwellnus mit einer Auszeit, um den Elan der Gastgeber zu bremsen. Mit einer zeitlichen Verzögerung funktionierte es auch. Erst nach dem 14:11 (26.) gelang es den Gästen, durch Tore von Sascha Siek und Tim Weiß den Rückstand bis zur Pause auf ein Tor zu reduzieren.

Nach dem Wechsel ging es bis zum 18:18 (42.) zunächst auf Augenhöhe weiter, ehe sich die Gastgeber mit einer Doublette mit zwei Toren nach vorne warfen. Das HSG-Hoch hatte bis zum 21:19 (49.) Bestand. Nils und Sascha Siek (2) sorgten in den folgenden drei Minuten für die entscheidende Wende. Die jetzt erzielte 22:21-Führung verlieh den Gästen enormen Rückenwind, der in einen Griedeler 27:24-Vorsprung (Krüger/58.) mündete. Die Gastgeber versuchten jetzt, sich mit einer offenen Manndeckung wenigstens noch einen Punkt zu ergattern. Es gelang zwar, den Rückstand 30 Sekunden vor dem Abpfiff auf 26:27 zu verringern, aber Griedels Youngster Jan Schepp machte mit seinem Tor zum 26:28, sechs Sekunden vor dem Ende, den Deckel auf den TSV-Sieg.

"Wir waren heute gegenüber den letzten Spielen stark verbessert und haben wesentlich entschlossener gespielt als in der Vorwoche. Mit diesem Erfolg erhoffen wir uns den nötigen Rückenwind, um auch in den letzten beiden schweren Spielen vor Weihnachten zu bestehen", analysierte Griedels Teammanager Jürgen Weiß.

HSG Goldstein/Schwanheim: May, Christoph Stade; Seipp (4), Vrodoljak (2), Vrodoljak, Tran, Heiko Stade (6), Storck (3/1), Hohmann, Kleiber (8/5), Schroth (2), Sherlock, Schwer (1).

TSV Griedel: Bonn, Roth; Weiß (1), Sascha Siek (15/5), Grieb, Stolte, Noll (2), Nils Siek (2), Kipp (2), Krüger (3), Dietz, Strasheim (2), Schepp (1).

Steno: SR: Glaab/Rudert (Großwallstadt/Hörstein). - Siebenmeter: 7/6 – 5/5. - Strafen: 10 Min. – 10 Min. - Zuschauer: 60

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