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Der Griedeler Marvin Grieb (r.) wird in dieser Szene von Moritz-Luca Rein (HSG Lumdatal) am Torabschluss gehindert, was einen Siebenmeter zur Folge hat. FOTO: RAS

Griedel baut Serie aus

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(kun). In der Handball-Landesliga Mitte feierte der TSV Griedel am 18. Spieltag einen deutlichen 35:24 (19:16)-Heimerfolg gegen die HSG Lumdatal und baute damit seine Erfolgsserie auf 14:2 Punkte aus den vergangenen acht Partien aus. Während die Griedeler nach ihrem zehnten Saisonsieg auf den sechsten Tabellenplatz kletterten und damit ihre beste Platzierung seit dem Wiederaufstieg in die Landesliga verbuchen, verpasste es der Tabellenvierte aus Lumdatal, den Rückstand auf das Spitzentrio aus Tabellenführer Petterweil, Idstein und Wiesbaden zu verkürzen.

"Wir haben die Partie verdient verloren, da wir über die gesamte Spieldauer gefühlt keinen Zweikampf gewonnen haben. In der Schlussphase sind wir in einen Tempogegenstoß nach dem anderen gelaufen", haderte HSG-Coach Eike Schuchmann mit dem Auftritt seiner Mannschaft.

Sonderlob für Roth

"Die Gäste konnten lediglich in den ersten 20 Minuten der Partie mithalten, danach haben wir uns kontinuierlich abgesetzt. Garant für den Erfolg war wieder einmal der bärenstarke Steffen Roth im Tor, der von den Zuschauern mit Szenenapplaus für seine tolle Leistung belohnt wurde", sprach Griedels Teammanager Jürgen Weiß ein Sonderlob aus. "Momentan ruft unsere Mannschaft Woche für Woche ihr volles Leistungsvermögen ab. In der zweiten Spielhälfte hat unsere Abwehr gegen den starken Aufsteiger nur noch acht Tore zugelassen!"

Vor 150 Zuschauern in der Butzbacher Sporthalle setzte Griedels Marvin Grieb in den ersten Minuten die Akzente. Bis zum 4:4-Ausgleich nach fünf Minuten gingen bereits drei Tore auf sein Konto. Nach dem 5:5 durch Sandro Krüger konnten die Gäste durch Treffer von Marcel Köhler und Moritz-Luca Rein beim 7:5 mit zwei Toren in Führung gehen (7.). Die Antwort der Hausherren ließ jedoch nicht lange auf sich warten: Mit einem Doppelschlag gelang Griedels Torjäger Sascha Siek in der neunten Minute der 7:7-Ausgleich. Nachdem die Partie auch beim 11:11 nach einer Viertelstunde noch ausgeglichen war, konnten sich die Griedeler bis zur 17. Minute mit drei Toren absetzen (14:11). Die HSG Lumdatal kämpfte sich zunächst erfolgreich zurück (14:14/20). "In der ersten Halbzeit haben wir es zumindest im Angriff noch ganz gut gemacht. Das war nach dem Seitenwechsel leider auch nicht mehr der Fall", haderte Schuchmann, dessen Team nach dem 16:16-Ausgleich durch David Hofmann in den letzten sieben Minuten vor der Pause keinen Treffer mehr erzielte und mit einem Drei-Tore-Rückstand in die Kabine ging (19:16).

TSV gibt weiter Gas

Auch nach dem Wiederanpfiff blieb Griedel auf dem Gaspedal und zwang Eichmann bereits in der 34. Minute beim Stand von 23:18 zu einer Auszeit. Aber auch die Manndeckung gegen Nils Siek und Marvin Grieb konnte die Hausherren nicht aus dem Rhythmus bringen. Jan Schepp beendete den 4:0-Lauf des TSV in der 41. Minute mit dem Treffer zum 25:18. Zwar konnten die Gäste in der Folge noch einmal auf 20:25 verkürzen, den souveränen Griedeler Heimerfolg verhinderte das jedoch nicht mehr.

TSV Griedel: Roth, Krüger; Weiß (2), Marx (1), Sascha Siek (8/5), Grieb (6), Noll (4), Nils Siek (2), Kipp (3), Krüger (6), Schepp (1), Krzeczek (1), Rejab (1), Köhler.

HSG Lumdatal: Schneider, Solbach; Köhler (8/2), Kühn (4), Marondel, Schlapp (2), Hofmann (1), Rein (4), Haack (1), Henke (1), Kern, Heß (2), Stein, Burmester (1).

Im Stenogramm / SR: Machado Ferreira/Sale (Babenhausen). - Z.: 150. - Siebenmeter: 5/5:4/2. - Strafminuten: 2 / 4. - Disqualifikation: Schlapp (50./3x2 Minuten).

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