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Göcer verlässt Kickers - Tomic-Deal zeichnet sich ab

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(cd). In der Winterpause wollten die Offenbacher Kickers Serkan Göcer bereits abgeben, ein Transfer kam aber nicht zustande. Nun hat der 25-Jährige einen neuen Verein gefunden. Der Allrounder, dessen Vertrag ausläuft, wechselt zur kommenden Saison zu Regionalliga-Rivale FC Homburg, der am Samstag (14 Uhr) zum Abschlussspiel bei den Kickers gastiert. Göcer, der im August 2016 nach Offenbach kam und seitdem für den OFC 61 Pflichtspiele (58 in der Liga, drei im Hessenpokal) absolvierte, band sich bis 2021 an die Saarländer. Dort trift er neben den ehemaligen Offenbachern Ihab Darwiche und Konstantinos Neofytos und Co-Trainer Joti Stamatopoulos auch auf Stürmer Damjan Marceta, der vom Hessenliga-Meister FC Gießen nach Homburg kommt.

Der OFC, der diese Woche wieder zahlreiche Testspieler im Training hatte, steht derweil kurz vor der Verpflichtung von David Tomic (VfB Stuttgart II). OFC-Trainer Daniel Steuernagel hatte den aus Hanau stammenden Angreifer (einst SG Rosenhöhe) als "interessanten Spieler" bezeichnet.

Die Zukunft von Dren Hodja dagegen ist weiterhin ungeklärt. Schon im Winter hatte es Gespräche über eine Vertragsverlängerung gegeben, dann habe man sich laut Sportdirektor Sead Mehic mit dem Spieler darauf verständigt, sich erst mal zu vertagen. Hodja hatte auf Angebote aus höheren Ligen spekuliert. Die aber kamen nicht wirklich. "Es gab ein paar Anfragen", räumte der Mittelfeldspieler ein. Aber: "Ich bin ein Offenbacher Junge, bin seit dreieinhalb Jahren hier - der OFC ist natürlich mein erster Ansprechpartner."

Auch Matias Pyysalo, der nach Syndesmosebandriss in Worms erstmals eine ganze Hälfte mitwirkte, würde gerne seinen Vertrag verlängern. "Er war sehr auffällig nach seiner Einwechslung", lobte Steuernagel. Die Tendenz ist klar: Er würde mit Pyysalo gerne weiterarbeiten. Im Werben um Torhüter Alexander Sebald (22) hat der OFC Konkurrenz erhalten. Der Ex-Offenbacher, der von Austria Lustenau an Hansa Rostock ausgeliehen ist, galt dort als potenzieller Abgang. Nun will der Drittligist den Ersatzmann doch halten.

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