Gleich 13 Treffer beim VfB Friedberg

(lab/cso). Der SV Teutonia Staden und der SV Bruchenbrücken bleiben oben dran: In der Fußball-Kreisoberliga Friedberg feierten die beiden Teams am Mittwochabend ihren jeweils vierten Saisonsieg. Während Staden zuhause gegen Nieder-Weisel knapp mit 2:1 siegte, feierte Bruchenbrücken ebenfalls vor heimischer Kulisse einen 2:0-Erfolg gegen den TSV Dorn-Assenheim.

Staden springt damit hinter die TSG Ober-Wöllstadt vorerst auf den zweiten Tabellenrang. Ebenfalls drei Punkte gab es für den VfB Friedberg: Gegen Ober-Rosbach sicherte sich das Team in einem torreichen Duell einen 7:6-Sieg.

VfB Friedberg - FC Ober-Rosbach 7:6 (4:4): Tag der offenen Tür am Burgfeld mit besserem Ende für den VfB. Während sich die Friedberger ihre Chancen oft ordentlich herausspielten, profitierte Ober-Rosbach häufig von den Fehlern des VfB. Nach dem 1:0 nach einem Eigentor von Murat Sentürk (3.) kam Ober-Rosbach schnell durch Niklas Corthaus (4.) und Paqualino Balenzano (7.) zum 2:1. Nach dem erneuten Ausgleich durch Ware (19.) lag Ober-Rosbach zweimal durch Laurin Liebmann (21.) und Celil Günay (39.) vorne. Friedberg gelang durch Ware (31.) und David Meyer (40.) allerdings auch zweimal der Ausgleich.

Nach der Pause zog dann Friedberg mit Meyer (46.) und Ware (56.) auf 6:4 weg, ehe die Gäste nochmals durch Jordanis Triantfyllou (58.) und Güney (85./Foulelfmeter) zum Ausgleich kamen. Und so musste die Nachspielzeit her, in der Amadeo Cela den entscheidenden Treffer zum 7:6-Sieg für den VfB Friedberg besorgte.

SV Teutonia Staden - SV Nieder-Weisel 2:1 (1:0): Viel Kampf in Staden und eine konterstarke Heimelf. Unter Flutlicht konzentrierten sich die Nieder-Weiseler auf technisch und taktisch sauberen Fußball, während Staden defensiv stehend mehr auf Konter setzte. Der Plan Letzterer schien besser aufzugehen: Bereits zur Pause brachte Otto Weber (12.) die Teutonia in Führung. Die Heimelf erspielte sich mit ihrer Taktik mitunter ein Chancenübergewicht, sodass sich Weisel-Keeper Hendrik Maas häufig auszeichnen konnte. Allerdings prüften auch die Gäste Heimkeeper Simon Deis einige Male, sodass beide Torhüter reichlich zu tun hatten. Nach der Pause traf dann Weber (55.) mit dem wichtigen Treffer zum 2:0 - jener Spielstand sollte lange halten. Denn erst kurz vor Ende gelang dem eingewechselten Adrian Vogt (84.) der 1:2-Anschlusstreffer für den SV Nieder-Weisel. Die Stadener hatten sich somit über Taktik und Kampf den vierten Saisonsieg gesichert.

SV Bruchenbrücken - TSV Dorn-Assenheim 2:0 (2:0): Verdiente drei Punkte für den SV Bruchenbrücken im Verfolgerduell. Auf heimischem Boden erwischten die »Bärenschweizer« einen guten Abend und präsentierten sich defensiv stabil sowie taktisch gut eingestellt. »Das war eine top Leistung von jedem Einzelnen auf dem Platz«, lobte Trainer Henry Schmidt. Früh hatte Manuel Riess (5.) seine Mannschaft in Front gebracht und dieser schon früh ein Übergewicht verpasst. Und auch Treffer Nummer zwei kam zu einem günstigen Zeitpunkt: Kurz vor der Pause netzte Fabian Lösche (40.), sodass die Heimelf mit einem guten Gefühl in die Pause ging.

Im zweiten Durchgang war dann Dorn-Assenheim zweimal bedingt durch eine Zeitstrafe in Unterzahl, wodurch Bruchenbrücken die drei Punkte relativ sicher ins Ziel bringen konnte. Der SV setzt damit ebenfalls seine Positivserie fort und feierte den vierten Dreier der Saison.

Türk Gücü Friedberg II - SV Dortelweil II 0:3 (0:1): Die Partie in Ossenheim fand zu großen Teilen im Mittelfeld statt. Die Gäste schafften es meistens, die Friedberger Hessenliga-Reserve weg vom eigenen Tor zu halten. In Minute 14 war es Leon Wiehl, der die Dortelweiler in Führung brachte. Sein Schuss aus 20 Metern schlug im Eck ein. Türk Gücü hatte durchaus die eine oder andere Gelegenheit, war aber über den gesamten Spielverlauf nicht zwingend genug.

So sorgte der eingewechselte Moritz Holstein für die Entscheidung, als er den Friedberger Keeper Benjamin Schmidthals umkurvte und zur 2:0-Führung einschob (85.). Den Schlusspunkt setzte für Dortelweil II Lukas Engels auf Holstein-Vorlage mit einem weiteren Jokertor in der Nachspielzeit.

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