Kreisliga A Friedberg

Gipfeltreffen zwischen Rendel und Hoch-Weisel

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(kun). Gipfeltreffen in Rendel: An der Tabellenspitze der Fußball-Kreisliga A Friedberg empfängt der Ligaprimus aus Rendel den punktgleichen Tabellenzweiten aus Hoch-Weisel am Sonntag ab 15 Uhr zum Spitzenspiel des zwölften Spieltags.

Während der Spitzenreiter seiner jüngsten Erfolgsserie von drei Siegen in Folge ein weiteres Kapitel hinzufügen will, mussten die Hoch-Weiseler beim 1:1-Unentschieden gegen den VfR Ilbenstadt und beim 2:5 in Schwalheim zuletzt überraschend Federn lassen. "Wir blicken mit großer Vorfreude auf das Spitzenspiel gegen Hoch-Weisel. Meine Mannschaft ist gefestigt, hat im aktuellen Kalenderjahr erst zwei Spiele verloren und weiß mit Drucksituationen hervorragend umzugehen, während ich bei anderen Vereinen oftmals den Eindruck habe, dass eine gewisse Unruhe aufkommt, wenn Dinge nicht funktionieren wie geplant. Bei uns herrscht dagegen stets eine gewisse Ruhe", weiß Rendels Trainer Alexander Jörg um die Stärken seiner Elf. "Die Gäste aus Hoch-Weisel verfügen über eine spielerisch hervorragend ausgebildete Mannschaft mit schnellen Außenspielern und technisch guten Jungs im Zentrum. Auf unserem heimischen Kunstrasenplatz sehe ich uns dennoch im Vorteil, auch weil die Spielweise des Gegners uns entgegenkommt. Die Gäste haben zuletzt keine guten Ergebnisse eingefahren und werden sicherlich Wiedergutmachung betreiben wollen. Wir haben keinen Druck, liegen nach zehn Saisonspielen im Soll und wollen gegen Hoch-Weisel unsere beste Leistung auf den Platz bringen. Sollte das am Ende zum Sieg reichen, umso besser", erklärt Jörg.

Personell können die Hausherren aus dem Vollen schöpfen, was Jörg einige taktische Optionen bietet. "Auf den Rendeler Abwehrverbund, der mit zehn Gegentreffern in zehn Spielen Liga-Bestwert aufweist, kommt am Sonntag sicherlich eine Herausforderung zu, denn immerhin erzielte kein Team im bisherigen Saisonverlauf so viele Treffer wie die Gäste (35). Dennoch sieht Hoch-Weisels Spielertrainer Jan-Eric Dreikausen den Gegner in der Favoritenrolle.

"Die Hausherren verfügen über ein eingespieltes Team und gehen nicht zuletzt aufgrund des Heimvorteils als Favorit in die Partie. Dennoch erwarte ich ein enges, kampfbetontes Spiel, in dem sich beide Mannschaften nichts schenken werden. Um aus Rendel etwas Zählbares mitzunehmen, bedarf es einer deutlichen Leistungssteigerung gegenüber den letzten beiden Partien", weiß Dreikausen.

Eröffnet wird der zwölfte Spieltag bereits am Freitagabend (20.15 Uhr) mit dem Niddataler Gemeinde-Derby zwischen dem VfR Ilbenstadt und dem FC Kaichen. "Der ganze Verein fiebert dem Flutlicht-Duell gegen Kaichen entgegen. Erstmals seit vielen Jahren treffen beide Mannschaften endlich wieder in einem Meisterschaftsspiel aufeinander. Im Derby spielt die Tabellenplatzierung allerdings überhaupt keine Rolle, einen Favoriten gibt es nicht", erklärt VfR-Pressesprecher Mario Ehrhardt. "Leider müssen wir auf Sandro Beutnagel, Marc Humml, Raphael Meyerhöfer und Christopher Wolf verzichten. Trotzdem herrscht große Vorfreude auf die Partie. Derby, Freitagabend, Flutlicht - mehr geht nicht."

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