Gipfeltreffen in Petterweil

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Im Meisterschaftsrennen der Handball-Landesliga Mitte empfängt Tabellenführer Petterweil am Sonntag ab 18 Uhr den Rangdritten aus Linden zum Topspiel des 22. Spieltags in der Sporthalle am Sauerborn. Im Kampf um den Klassenerhalt ist für den TSV Griedel derweil ein Erfolg beim Tabellenschlusslicht aus Oberursel heute Abend ab 17.30 Uhr Pflicht. Auch die TG Friedberg, die ab 19 Uhr den TuS Holzheim in eigener Halle empfängt, zählt zu den acht Mannschaften, die noch um den Ligaverbleib kämpfen.

Im Meisterschaftsrennen der Handball-Landesliga Mitte empfängt Tabellenführer Petterweil am Sonntag ab 18 Uhr den Rangdritten aus Linden zum Topspiel des 22. Spieltags in der Sporthalle am Sauerborn. Im Kampf um den Klassenerhalt ist für den TSV Griedel derweil ein Erfolg beim Tabellenschlusslicht aus Oberursel heute Abend ab 17.30 Uhr Pflicht. Auch die TG Friedberg, die ab 19 Uhr den TuS Holzheim in eigener Halle empfängt, zählt zu den acht Mannschaften, die noch um den Ligaverbleib kämpfen.

TSG Oberursel – TSV Griedel (Sa, 17.30 Uhr / Erich-Kästner-Schule Oberursel): Das Tabellenschlusslicht aus Oberursel blickt auf eine turbulente Saison zurück. Nach dem miserablen Saisonstart mit 0:16 Punkten und der Entlassung von Trainer Ergün Sahin holten die Taunusstädter unter Neu-Coach Dirk Lodders zunächst 9:7 Punkte, ehe man nach dem Unentschieden gegen den Spitzenreiter aus Petterweil kein Spiel mehr gewinnen konnte und mit zuletzt 0:10 Punkten auf den letzten Tabellenplatz abrutschte. Bei derzeit vier Absteigern aus der Landesliga sind die Chancen der Oberurseler auf den Klassenerhalt nur noch minimal. "Mit 21 Jahren im Schnitt haben die Gastgeber eine sehr junge Mannschaft, aus der Kreisläufer Tobias Jockel mit 77 Saisontoren heraussticht. Aber auch Robert Avemann und Martin Walz auf den Außenpositionen sowie Bennet Wienand und Janosch Juli im Rückraum sind Aktivposten, die wir in den Griff bekommen müssen", fordert Griedels Teammanager Jürgen Weiß, dessen Mannschaft als Tabellenachter mit 18:24 Zählern einen Vorsprung von einem Punkt auf die Abstiegsränge hat. "Im Kampf um den Klassenerhalt ist Spannung ist bis zum letzten Spieltag garantiert. Nach zuletzt 8:4 Punkten und nur einer Niederlage beim Spitzenteam aus Langgöns wollen wir unsere kleine Serie fortsetzen", hofft Weiß. Im Hinspiel feierten die Taunusstädter ihren ersten Saisonsieg.

TG Friedberg – TuS Holzheim (Sa, 19 Uhr / Sporthalle am Seebach): Nach vier Niederlagen in Serie stehen die Friedberger vor dem Heimspiel gegen den Tabellensechsten aus Holzheim unter Druck. Während sich die Gäste den Ligaverbleib bereits gesichert haben, sind die Kreisstädter eine von acht Mannschaften, die noch um den Klassenerhalt bangen müssen. Aus den verbleibenden fünf Partien benötigt das Team von Trainer Sven Daxer noch mindestens zwei Siege, um auch in der kommenden Saison Landesligaluft zu schnuppern. Gegen den Tabellenzweiten aus Breckenheim spielten die Friedberger vor Wochenfrist trotz der 25:30-Auswärtsniederlage über weite Strecken munter mit. "An diese Leistung wollen wir gegen Holzheim anküpfen, wenngleich wir unsere Fehlerquote deutlich verringern müssen", fordert Daxer. "Die große Stärke der Gäste ist ihr Umschaltspiel, das zu den besten der Liga zählt. Auch ihre variablen Abwehrsysteme und die Durchschlagskraft im Angriff zeichnen die Mannschaft aus. Ein besonderes Augenmerk müssen wir auf Robert Dettling und Nils Wolfgram haben", weiß Daxer um die Aktivposten im Spiel des Tabellensechsten, der das Hinspiel mit 29:25 Toren für sich entscheiden konnte. Hinter dem Einsatz von Jöran Mahr, Aljoscha Schmidt und Radu Balazs stehen noch Fragezeichen. Christoffer Gustavsson kehrt dagegen in den Friedberger Kader zurück.

TV Petterweil – MSG Linden (So, 18 Uhr / Sporthalle Petterweil): Mit der Heimpartie gegen den Tabellendritten aus Linden steht für die Gelb-Schwarzen aus Petterweil das nächste Topspiel auf dem Programm. Von vielen Experten wurden die Gäste vor der Saison zum Aufstiegsfavoriten erklärt, konnten dies im bisherigen Saisonverlauf aber nur bedingt bestätigen. Aufgrund der langen Verletztenliste der MSG – nacheinander fielen Säulen wie Lukas Loh, Lukas Walter, Sören Deimer und Jens Berger aus – konnten sich die Teams aus Petterweil und Breckenheim im Aufstiegsrennen fünf Spieltage vor dem Saisonende bessere Ausgangspositionen schaffen. "Trotz ihrer Verletztenliste sind die Gäste nach wie vor in der Lage, in die Oberliga aufzusteigen. Die Lindener greifen auf junge talentierte Spieler aus ihrer zweiten Mannschaft zurück, die den Ausfall der Leistungsträger bisher gut auffangen konnten. Für uns gilt es, den baumlangen Jannis Wrackmeyer und den unberechenbaren Chris Grundmann im Rückraum nicht ins Spiel kommen zu lassen", fordert TVP-Coach Martin Peschke. "Zudem wird es unsere Aufgabe sein, uns Lösungen für unseren Positionsangriff einfallen zu lassen, um die stabile Lindener Abwehr zu knacken, hinter der die Torwart-Ikone Michael Rocksien in seiner letzten Saison immer noch zur Höchstform aufläuft." Verzichten müssen die Gelb-Schwarzen dabei nach wie vor auf den verletzten Neuzugang Lennart Kusan. Florian Juli kehrt dagegen in den Petterweiler Kader zurück. Im Hinspiel behielten die Peschke-Schützlinge denkbar knapp mit 24:23 Toren die Oberhand.

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