Gießen kommt über Remis nicht hinaus

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(sno). Der FC Gießen kann im Abstiegskampf auf ein defensives Fundament bauen: Auch gegen den fußballerisch starken Bahlinger SC verteidigte der heimische Fußball-Regionalligist gut und sammelt mit dem 1:1 (1:0) das siebte Remis aus den letzten zehn Spielen. »Klar wünschen wir uns gerade in diesen Spielen die Dreier«, sagte FC-Trainer Daniyel Cimen.

»Aber vom Verlauf her ist das gerecht.«

Gießen hatte in einem unterhaltsamen Viertliga-Spiel die klareren Chancen, Bahlingen die bessere Spielanlage. So geht das nächste Remis in Ordnung. Das derzeit größte Pfund der Rot-Weißen im Rennen um den Klassenverbleib ist die defensive Achse um Torhüter Frederic Löhe, den Innenverteidigern Hendrik Starostzik und Marco Boras sowie Michael Fink im Mittelfeldzentrum. Diese Achse ist mindestens Regionalliga-tauglich.

Nach 25 Minuten setzte FC-Techniker Milad Salem einen Freistoß direkt in die Maschen zum 1:0. Dennoch: Schon in den Anfangsminuten hatten die Gäste vom Kaiserstuhl gezeigt, über welche Klasse sie verfügen - Bahlingen war zu Beginn Herr im Waldstadion und wurde durch Gießens Führung ausgebremst.

Im zweiten Durchgang hätte Gießen durch Hendrik Starostziks Kopfball (46.) auf 2:0 erhöhen können - danach wurde Bahlingen stärker und glich in der 63. Minute höchst ansehnlich nach einer Kombination im Strafraum und einem Lupfer durch Rico Wehrle zum gerechten 1:1 aus.

»Das Tor darf nicht fallen«, kritisierte FC-Trainer Cimen trotz der schönen Kombination der Gäste. »Wir sind in einer Fünf-gegen-drei-Situation. Wenn du in Überzahl bist, darfst du so ein Gegentor nicht bekommen.«

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