Basketball

Gießen vor einer Herkulesaufgabe

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(gae). Tabellenletzter beim Ligakrösus. Unterschiedlicher kann die Ausgangslage nicht sein. Die um den Klassenerhalt kämpfenden Gießen 46ers treten bei den Riesen in Ludwigsburg an - noch ohne Hoffnungsträger Diante Garrett.

Die Gießen 46ers brauchen dringend Siege, um aus dem Tabellenkeller der Basketball-Bundesliga zu kommen und um nicht den Anschluss zu den Nichtabstiegsplätzen zu verlieren. Ob ausgerechnet am Samstag um 20.30 Uhr (live auf MagentaSport) bei den schier übermächtig scheinenden Ludwigsburgern ein Erfolg herausspringt, ist stark zu bezweifeln. Die »Riesen« stehen mit 13 Siegen und einer Niederlage auf Rang eins der BBL: Aber im Sport ist alles möglich. Und Gießens Trainer Rolf Scholz ist zuversichtlich, dass sich seine Mannschaft teuer verkaufen wird.

Für die Gießen 46ers geht es um das nackte Überleben in der BBL. Nur zwei Siege aus 14 Partien haben sie vorzuweisen. Die Konsequenz daraus: Tabellenletzter im 18er-Feld. Doch noch sind 20 Begegnungen zu absolvieren, der Abstand zum rettenden Ufer - sprich Rang 16 - beträgt momentan nur zwei Punkte. Vor allem der letzte Auftritt der 46ers gegen die starken Baskets aus Oldenburg macht Mut für die schweren anstehenden Aufgaben. Gegen das Topteam zeigte die Mannschaft aus der Uni-Stadt einen ordentlichen Auftritt. Neuzugang Diante Garrett soll dabei die 46ers aus dem sportlichen Dilemma holen. Alleine wird das der 32-Jährige nicht schaffen. Möglicherweise kann der NBA-erfahrene amerikanische Guard aber dem schwächelnden Spielaufbau die nötige Stabilität geben. Der 1,93 m große Playmaker ist seit Montagabend in Gießen.

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