Gießen 46ers sportlich abgestiegen

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(gae/dpa). Die Gießen 46 ers haben die Zeit der Ungewissheit einen Spieltag vor dem Hauptrundenende hinter sich gebracht. Nach der 90:99-Niederlage bei Brose Bamberg haben die 46ers keine Chance mehr auf den Klassenerhalt in der Basketball-Bundesliga. Nach 2013 ist das der zweite sportliche Abstieg des Traditionsklubs aus dem Oberhaus. Dementsprechend war die Gemütslage bei den Verantwortlichen der Gießen 46ers.

Klar, sie wussten schon seit einer geraumen Zeit, dass sie nur ein kleines Wunder hätte retten können. Aber - wie so oft in diesen eigentlich aussichtslosen Fällen - stirbt die Hoffnung zuletzt.

Ob sich für die Lahnstädter noch ein Türchen in Form des Wildcardverfahrens öffnet, bleibt abzuwarten. Der Weg dahin wäre frei. Die Bayer Giants Leverkusen stehen im ProA-Finale und haben somit die Aufstiegsberechtigung für die BBL erworben. Eine Lizenz für die Beletage beantragten die Rheinländer aber nicht. Als einziger Aufsteiger stehen bislang die MLP Academics Heidelberg fest.

Gießens Spielmacher Bjarne Kraushaar wollte von dem Wort »Druck« vor der Partie nichts hören. Er entgegnete voller Selbstbewusstsein: »Genau für solche Momente lebt man.« Er sah das Teamspiel als einen Schlüssel für den Sieg.

Das Team war aber personell ganz schön geschrumpft. Scholz musste erneut auf die verletzten Brandon Thomas sowie Brandon Bowman und kurzfristig auf die stark angeschlagenen Jonathan Stark (Handverletzung) und Ferdinand Zylka (Rückenschmerzen) verzichten. Letztlich war das schwache erste Viertel ausschlaggebend (16:37).

Bei der Partie zwischen medi Bayreuth und den Fraport Skyliners konnten beide Mannschaften befreit aufspielen. Das bessere Ende hatten die Hausherren auf ihrer Seite. Sie fügten den Frankfurten durch den 81:58-Sieg die fünfte Niederlage nacheinander zu.

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