Frauenhandball

FSG Gettenau/Florstadt verliert "bestes Spiel"

  • schließen

In der Handball-Bezirksoberliga der Frauen konnte am vergangenen Wochenende nur ein heimischer Vertreter jubeln. Die HSG Mörlen gewann ihr Spiel souverän mit 34:23 bei der HSG Herborn/Seelbach. Die FSG Gettenau/Florstadt (21:22 zu Hause gegen die HSG Fernwald) und die HSG Wettertal (22:23 beim TV Hüttenberg II) konnten sich für starke Leistungen nicht belohnen und unterlagen knapp gegen die Spitzenteams der Liga.

In der Handball-Bezirksoberliga der Frauen konnte am vergangenen Wochenende nur ein heimischer Vertreter jubeln. Die HSG Mörlen gewann ihr Spiel souverän mit 34:23 bei der HSG Herborn/Seelbach. Die FSG Gettenau/Florstadt (21:22 zu Hause gegen die HSG Fernwald) und die HSG Wettertal (22:23 beim TV Hüttenberg II) konnten sich für starke Leistungen nicht belohnen und unterlagen knapp gegen die Spitzenteams der Liga.

HSG Herborn/Seelbach – HSG Mörlen 23:34 (12:17): In den ersten 20 Minuten deutete noch nichts auf einen souveränen Auswärtssieg der Mörlener Damen hin. Kein Team konnte sich absetzen, sodass mal Mörlen (5:6/11.) und mal Herborn (10:8/19.) führte. Nun legten die Gäste eine Schippe drauf und drehten einen 10:12-Rückstand bis zur 25. Minute in eine 14:12-Führung. Auch eine Auszeit des Heimteams konnte die Damen von Trainer Frank Weidenauer nicht stoppen, sodass beim 17:12 für die HSG Mörlen die Seiten getauscht wurden. Der zweite Durchgang war dann eine klare Angelegenheit für die Wetterauerinnen, die in der 37. Minute mit 21:15 führten und durch vier Tore in Folge erstmals auf zehn Tore enteilt waren (25:15/41.). Am Ende stand ein völlig verdienter Sieg für die Weidenauer-Sieben zu Buche. "Eine gute Abwehr inklusive einer gut aufgelegten Lena Michel im Tor war heute Garant für den Sieg. Alle Spielerinnen konnten sich in die Torschützenliste eintragen und wir halten weiterhin den Kontakt zu den Spitzenteams", resümierte ein zufriedener Siggi Bläsche auf Mörlener Seite.

HSG Mörlen: Michel, Hahn; Juliane Wagner (8), Vetter (6/2), Katharina Dietz (5/1), Kloppenburg (4), Hickel (4), Schneider (3), Heil (2), Bühler (1), Theresa Wagner (1)

FSG Gettenau/Florstadt – HSG Fernwald 21:22 (10:14): Das 1:0 der Gäste glich Luisa Stiefel in der vierten Minute aus. Nun entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem sich zunächst kein Team bedeutend absetzen konnte. Erst in der 17. Minute sorgten drei Tore von Fernwalds Toptorschützin Anne Heberlein für die 8:5-Führung des Tabellenzweiten, die bis zur Pause noch etwas erhöht werden konnte.

Nach der Pause sah es zunächst so aus, als würde sich der Favorit nun entscheidend absetzen (11:16/35.), doch das Heimteam von Trainer Daniel Ginter ließ nicht abreißen, sodass man eine Viertelstunde vor Schluss noch immer "nur" mit fünf Toren hinten lag (15:20/46.). Drei Tore der aufopferungsvoll kämpfenden Gastgeberinnen zum 20:22 in der 55. Minute läuteten eine spannende Schlussphase ein, in der Laura Müller per Siebenmeter das 21:22 erzielte, doch in den letzten drei Minuten sollte kein Treffer mehr gelingen. "Ohne Elisa Freiter und Dörthe Kammel und mit einigen grippegeschwächten Spielerinnen war unser Kader heute stark dezimiert. Trotzdem war das heute das beste Spiel, dass ich als Trainer begleiten durfte. Mit dieser Leistung sehe ich positiv in die Zukunft", bilanzierte FSG-Trainer Ginter.

FSG Gettenau/Florstadt: Brockhoven; Laura Müller (6/4), Ginter (6), Borst (4), Stiefel (2), Bienek (1), Schmeißer (1), Glaub (1), Kappes, Mogk, Leonie Müller, Ende.

TV Hüttenberg II – HSG Wettertal 23:22 (11:13): Nach anfänglichem Abtasten setzte sich Wettertal auf 5:2 ab (Brückel/9.) und konnte diesen Vorsprung bis zur 17. Minute sogar ausbauen (8:3/Rettig). Nun kamen die Gastgeberinnen langsam in die Gänge und hatten in der 24. Minute den Anschluss zum 8:9 geschafft. Zu mehr sollte es aber zunächst nicht reichen, sodass die HSG Wettertal mit einer 13:11-Führung in die Pause gehen konnte. "Unsere Abwehr hat gut gearbeitet und Irina Heller hat stark gehalten. Mit der Einwechslung von Sasha Müller kam der TVH besser ins Spiel, aber unsere Manndeckung gegen sie hat sich als gute Lösung entpuppt", fasste HSG-Trainer David Siegel die erste Hälfte zusammen. Nach der Pause hatte die Oberliga-Reserve schnell ausgeglichen (13:13/32.) und ging vier Minuten später mit 15:14 in Führung. Wettertal blieb hartnäckig und in der 52. Minute war beim Stande von 20:20 immer noch alles offen. Zwei schnelle Tore der HSG brachten keine Vorentscheidung. Trotz Unterzahl erzielte Hüttenberg das 21:22, und eine Zeitstrafe gegen die Gäste ermöglichten der Heimsieben den am Ende glücklichen 23:22-Sieg. "Wir waren nah dran an der Überraschung und hätten etwas Zählbares verdient gehabt. Mit einer solchen Leistung werden wir in Zukunft aber wieder punkten", blickte Siegel positiv vorraus.

HSG Wettertal: Heller, Marsteller; Brückel (7), Reif (4/4), Ann-Kathrin Wolfner (3), Rettig (2), Glaum (2), Weil (1), Bayer (1), Klein (1), Kerschner (1), Kunzelmann, Exner.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare