Gettenau/Florstadt ohne Probleme

  • schließen

In der Handball-Bezirksoberliga der Frauen hatten die heimischen Vertreter fast alle Grund zum Jubeln. Die HSG Mörlen gewann ihr Heimspiel gegen den TUS Vollnkirchen mit 25:19 (13:11), während die FSG Gettenau/Florstadt einen echten Befreiungsschlag im Abstiegskampf landete und die HSG Hungen/Lich mit 29:19 (14:9) besiegte. Einen gebrauchten Tag erwischte hingegen die HSG Wettertal, die bei der HSG Herborn/Seelbach mit 14:25 (6:13) unterlag.

In der Handball-Bezirksoberliga der Frauen hatten die heimischen Vertreter fast alle Grund zum Jubeln. Die HSG Mörlen gewann ihr Heimspiel gegen den TUS Vollnkirchen mit 25:19 (13:11), während die FSG Gettenau/Florstadt einen echten Befreiungsschlag im Abstiegskampf landete und die HSG Hungen/Lich mit 29:19 (14:9) besiegte. Einen gebrauchten Tag erwischte hingegen die HSG Wettertal, die bei der HSG Herborn/Seelbach mit 14:25 (6:13) unterlag.

FSG Gettenau/Florstadt – HSG Hungen/Lich 29:19 (14:9): Die FSG zeigte von Anfang an, dass sie die richtungsweisende Partie unbedingt gewinnen will und führte nach vier Minuten mit 3:1. Zwar schaffte der Tabellenletzte noch einmal den Anschluss (4:3/7.), doch mit drei schnellen Toren zog das Heimteam auf 7:3 davon. Hungen/Lich reagierte mit einer Auszeit, die der Spielfreude der Mannschaft von Daniel Ginter aber keinen Abbruch tat. Im Gegenteil, nach dem 7:4 (10.) traf die Heimsieben gleich sechsmal hintereinander, und so war das Spiel beim 13:4 (19.) fast schon entschieden. Bis zur Pause schaffte es die HSG zumindest, den Abstand in Grenzen zu halten.

Nach dem Seitenwechsel sorgte die FSG schnell für klare Verhältnisse (19:11/36.) und ließ keine Zweifel mehr aufkommen, dass sie als Sieger des Duells vom Parkett gehen würden. Über die Stationen 24:17 (49.) und 27:19 (56.) sicherten sich die Gastgeberinnen einen ungefährdeten und wichtigen Heimsieg. "Unsere 6:0-Abwehr und Torfrau Maire Brockhoven haben über 60 Minuten gut funktioniert. Im Angriff wurden die Vorgaben endlich umgesetzt. Es war ein sehr gutes Spiel meiner Mannschaft, die diese Leistung in den kommenden Spielen wieder auf die Platte bringen muss", sagte FSG-Trainer Daniel Ginter.

FSG Gettenau/Florstadt: Brockhoven, Kammel; Ginter (9/4), Laura Müller (8), Stiefel (5), Borst (4), Ende (2), Schmeißer (1), Bienek, Doll, Leonie Müller, Glaub.

Kieninger rückt in den Fokus

HSG Mörlen – TuS Vollnkirchen 25:19 (13:11): Die Anfangsphase war geprägt von wechselnden Führungen, ehe sich die Gäste einen leichten Vorteil erspielen konnten (5:7/13.). Mörlen ließ nicht abreißen und hatte beim 7:7 (18./T. Wagner) den Ausgleich geschafft. Als Katharina Dietz in der 24. Minute zum 10:9 traf, schien das Spiel zugunsten der Gäste zu kippen, die eine Überzahl nutzten und die Führung auf 13:10 (29.) ausbauten. Nach dem Seitenwechsel spielte sich dann HSG-Torfrau Ann-Kathrin Kieninger (13 Paraden) in den Fokus.

Auch dank ihrer guten Leistung konnten sich ihre Vorderleute bis zur 45. Minute auf 21:16 absetzen. Prompt nahm Gästetrainerin Susanne Mappes eine Auszeit, die aber keine Früchte tragen sollte. Mörlens Abwehr stand kompakt, der TuS-Angriff biss sich ein ums andere Mal die Zähne aus. Spätestens beim 24:17 (51./Dietz) war das Spiel entschieden, zumal bis zum Abpfiff nur noch drei Tore fielen. Somit fuhren die Gastgeberinnen, die seit Langem mal wieder fast vollständig auflaufen konnten, einen verdienten Sieg ein. "Im Gegensatz zu den meisten bisher ausgetragenen Spielen wurde die Begegnung durch eine sehr gute Abwehrarbeit und eine vorzügliche Torwartleistung entschieden", sagte HSG-Vorsitzender Siggi Bläsche.

HSG Mörlen: Hahn, Kieninger; Juliane Wagner (5), Vetter (5/1), Schneider (3), Kloppenburg (3/1), Katharina Dietz (3), Hickel (3), Bühler (1), Theresa Wagner (1), Franziska Dietz (1), Heil.

HSG Herborn/Seelbach – HSG Wettertal 25:14 (13:6): "Das war ein gebrauchter Tag, Herborn wollte den Sieg einfach mehr", sagte ein enttäuschter HSG-Trainer David Siegel, der in der ersten Viertelstunde noch auf ein gutes Ergebnis seines Teams hoffen durfte. In der 15. Minute lagen seine Damen nur mit 4:5 zurück, mussten die Heim-HSG aber bis zur 20. Minute auf 10:5 davonziehen lassen. Wettertal nahm eine Auszeit, nach der Herborn/Seelbach sich jedoch weiter absetzen konnte und zum Ende der ersten Hälfte mit 13:6 führte.

Nach dem Seitenwechsel verkürzten die Gäste zwar auf 13:8 (42.), eine Zeitstrafe nutzte die Heimsieben aber prompt aus und stellte den alten Abstand wieder her – 15:8 (46.). Die Partie plätscherte nun vor sich hin und war am Ende eine klare Angelegenheit für die HSG Herborn/Seelbach, die mit 25:14 gewann und wichtige Zähler im Abstiegskampf sammelte. "Die A-Jugendlichen haben eine gute Leistung gebracht, alle anderen waren eher bescheiden. Viele Würfe gingen erst gar nicht Richtung Tor. Das Beste an der ganzen Sache ist, dass wir nächste Woche die Chance haben, es besser zu machen", sagte David Siegel.

HSG Wettertal: Heller, Marsteller; Weil (4), Bayer (3), Reif (3/1), Kerschner (2), Weil (1), Brückel (1), Müll, Rettig, Kunzelmann, Wolfner, Wolf, Exner.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare