Gettenau sensationell und Mörlen sicher weiter

(hep) Für die große Überraschung im Viertelfinale des SWG-Cups im Handballbezirk Gießen sorgte A-Ligist TV Gettenau mit einem auch in der Höhe überraschenden 25:18 über den Bezirksoberligisten TSV Kirchhain. Nichts anbrennen ließ die HSG Mörlen im Derby beim D-Ligisten SV Rosbach.

Mit 26:17 wurde der Einzug in die Finalrunde erreicht, für dessen Austragung im Februar sich die HSG bewerben wird. Dort sind auch Bezirksoberligist HSG Grünberg/Mücke (31:24 gegen Langgöns/Dornholzhausen) und Oberligist HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II (34:23 gegen Rechtenbach) dabei.

TV Gettenau – TSV Kirchhain 25:18 (13:8): Ohne die starke Leistung des TVG schmälern zu wollen, kommt man an der Feststellung nicht vorbei, dass der Gast auf der ganzen Linie eine enttäuschende Vorstellung ablieferte. "Das war bestenfalls oberes A-Klassen-Niveau", zeigte Björn Stettner die Leistung des Bezirksoberligisten nach dem Spiel auf. "Wir waren darauf eingestellt, über unser normales Leistungsniveau hinaus gehen zu müssen. Dass es so einfach werden würde, kam für uns schon überraschend". Gettenau führte 9:6 (12.) und zur Halbzeit 13:8. Nach der Pause wurde der Vorsprung über 16:11 (38.) und 21:13 (45.) ausgebaut, ehe eine Schwächephase bis zum 22:18 (52.) folgte. Gettenau zog die Zügel allerdings nochmals an. – TV Gettenau: Stettner; Hintze (3), Kettenberger (1), Reuter, Müller (5), Ginter (5/1), Lösche (4), Siering (3), Schmidt (1), Benjamin Glaub (3), Quak, Bönsel.

– TSV Kirchhain: Luh, Lörchner; Weber, Lücker (5/1), Reuscher (2), Hass (1), Morbitzer (1), Bittner, Grothe, Oswald (1), Spittank (4), Boshammer, Dajovic (4). – Schiedsrichter: Bley/Potsch (Linden/Oberlahn). – Siebenmeter: 3/1 – 2/1. – Strafzeiten: 4/14. – Zuschauer: 50.

SV Rosbach – HSG Mörlen 17:26 (10:11): Das Ergebnis täuscht über den wahren Spielverlauf hinweg. Speziell in der ersten Spielhälfte hatten die Gastgeber mächtig Spaß daran, den Favoriten zu ärgern (5:1/10.) und bewiesen sich insgesamt als ernsthafter Gegner. Hauptanteil am Mörler Tiefschlaf zu Beginn hatte die am Abend zuvor stattgefundene Weihnachtsfeier der Mannschaft. Übergangstrainer Christian Langer ermahnte seine Truppe nach diesem Rückstand zu mehr Konzentration. Die HSG kam nach und nach besser in ihren Rhythmus, obwohl das Spiel nach wie vor durch eine Vielzahl technischer Fehler geprägt war. Nach dem 8:8 (20.) blieb die Begegnung bis zur Pause ausgeglichen, ehe Mörlen mehr Druck machte und über 15:11 (38.), 18:12 (43.) und 21:15 davonzog. – SV Rosbach: Lukas Schmidt; Morres (4), Valjevcic, Brack, Stuckhard (3), Kötter, Walke, Schauss (4), Höhl, Creutz (2), Schabel (4), Wagner, Walter.

– HSG Mörlen: Steube, Kipp; Ungerwetter (7/4), Dönges, Ebner (1), Hergl (2/1), Löwe (5), Reuss (2), Johannes Möbs (5), Becker , Schneider (1), Daniel Birkenstock (1), See (1), Pietz (1). – Schiedsrichter: Thiele/Wagenbach. – Siebenmeter: 2/0 – 5/5. – Strafzeiten: 4/6. – Zuschauer: 80.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare