Die TSG Ober-Wöllstadt hat für das zweite Saisonviertel ein ambitioniertes Ziel ausgerufen. FOTO: JAUX
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Die TSG Ober-Wöllstadt hat für das zweite Saisonviertel ein ambitioniertes Ziel ausgerufen. FOTO: JAUX

"Geschenke erst an Weihnachten"

  • vonSascha Kungl
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(kun). Im Rahmen der englischen Woche gehen in der Fußball-Kreisoberliga Friedberg am heutigen Mittwochabend fünf Begegnungen über die Bühne. Dabei empfängt die Hessenliga-Reserve von Türk Gücü Friedberg ab 19.30 Uhr den SV Teutonia Staden, während die Partien zwischen dem FV Bad Vilbel II und dem SV Nieder-Wöllstadt, dem 1. FC Rendel und dem FC Ober-Rosbach sowie der TSG Ober-Wöllstadt und dem FC Hessen Massenheim für 20.15 Uhr angesetzt sind. Ab 20.45 Uhr treffen der SC Dortelweil II und der VfB Friedberg aufeinander. Die Partie von Aufsteiger Spvgg. 08 Bad Nauheim gegen den SV Bruchenbrücken wurde aufgrund eines tragischen Todesfalls am vergangenen Sonntag im Bad Nauheimer Umfeld abgesagt.

"Mit der bisherigen Ausbeute von zehn Punkten aus den ersten sechs Saisonspielen können wir nicht zufrieden sein", räumt Ober-Wöllstadts Trainer Harez Habib ein. "In den Partien gegen Dorn-Assenheim, Staden und Bruchenbrücken haben wir völlig unnötig Punkte verschenkt. Unser Ziel ist es, bis zur Winterpause keine Punkte mehr abzugeben. In Bestform sind wir nur sehr schwer zu schlagen. Geschenke werden wir erst an Weihnachten wieder verteilen", formuliert Habib die ambitionierten Ziele seiner Elf für die acht verbleibenden Partien bis zur Winterpause. "Die Mannschaft setzt meine Vorgaben mittlerweile sehr gut um, sodass ich wie zuletzt beim Auswärtserfolg in Bad Vilbel auf einen eigenen Einsatz verzichten und mich komplett auf das Coaching konzentrieren kann."

Gegen das Tabellenschlusslicht aus Massenheim müssen die Habib-Schützlinge auf Max Brauburger, Hannes Bechtloff, Loris Hannemann, Kupilayhan Yasaroglu, Erik Baur und Kevin Langer verzichten.

Ausfälle plagen FCH

Noch dramatischer gestaltet sich die Personalsituation im Lager der Gäste aus Massenheim. Gegen Ober-Wöllstadt muss FCH-Trainer Dennis Matter die Ausfälle von Robert Schuch, Benedikt Kroh, Leo Geppert, Nils Kozonek, Pascal Seibold, Timo Hofmann, David da Silva und Jan Anders kompensieren. Hinter dem Einsatz von Benedikt Grzyb und Sascha Plagentz stehen zudem noch Fragezeichen. "Bei uns kommt gerade alles zusammen. Seit Wochen fehlen uns acht bis zehn Stammkräfte, sodass wir Spieler aus der Reserve und den Alten Herren hochziehen müssen. Hinzu kommt der intensive Spielrhythmus der englischen Wochen. Wir versuchen dennoch alles, um uns aus diesem Tief herauszuholen. Dafür benötigen wir dringend ein Erfolgserlebnis", weiß Matter, dessen Elf aus den ersten sieben Saisonpartien lediglich einen Punkt einfahren konnte. "Die TSG ist klarer Favorit, daran gibt es keinen Zweifel. Wir werden versuchen, dem Gegner mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung Paroli zu bieten."

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