Für die gesamte Familie

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Die Fußballfans lesen "11Freunde", die Handballer "Handball Inside": Magazine, die sich mit den Geschichten rund um ihren Lieblingsport beschäftigen. Nur für die Eishockeyfans hat es bislang ein solches Format nicht gegeben. Bislang. Denn nun erscheint mit "Dump & Chase", ein neues Magazin, das diese Lücke auf dem deutschen Zeitschriftenmarkt schließt.

Die Fußballfans lesen "11Freunde", die Handballer "Handball Inside": Magazine, die sich mit den Geschichten rund um ihren Lieblingsport beschäftigen. Nur für die Eishockeyfans hat es bislang ein solches Format nicht gegeben. Bislang. Denn nun erscheint mit "Dump & Chase", ein neues Magazin, das diese Lücke auf dem deutschen Zeitschriftenmarkt schließt.

Die Idee: Wurde vor gut elf Monaten geboren, als sich drei Eishockeyfans in einem Frankfurter Burgerladen entschieden, ein Eishockeymagazin ins Leben zu rufen. Denn: "Eishockey ist im Zeitschriftenregal nicht vorhanden. Das wollen wir ändern", schreiben die drei Herausgeber Matthias Scholze, Stefan Kipple und Jan Langela im Vorwort der ersten Ausgabe. Scholze, der von 2003 bis 2018 für die Löwen Frankfurt gearbeitet hat, wird konkreter und sagt: "Wir erzählen auf 100 Seiten die Geschichten, die es nicht im Spielbericht gibt. Es geht um Hintergründe, Personen, viel Kultiges. Wir werfen Blicke in die Historie, aber auch in die Zukunft."

Der Inhalt: Die erste Titelstory begleitet Nationalspieler Dominik Kahun, der bei den Chicago Blackhawks seinen NHL-Traum lebt. Es gibt Lesestücke über Eishockey an exotischen Orten, über einen Stoff, der in kaum einer Kabine fehlt und einen Stadioncheck. Dazu viele kleinere launige Rubriken. "In Ausgabe zwei werden wir einen Blick aufs Frauen-Eishockey werfen, die Situation in vielen Stadien unter die Lupe nehmen, denn da gibt es nicht nur Gutes zu erzählen. Viele Standorte kämpfen um ihre Existenz. Es wird immer ein Blick über den Tellerand sein. Kurzum: Von der NHL bis in die Bayernliga interessiert uns alles", sagt Scholze.

Der Name: Klingt für deutsche Ohren erst einmal ungewöhnlich. Frei übersetzt bedeutet er so viel wie tief stehen und hinterherjagen. "Jeder der sich auskennt mit kanadischem Eishockey, der weiß, wenn nichts mehr geht, wird ›dump and chase‹ gespielt. Es ist ein sehr rauer Begriff. Aber wir wollten bewusst einen eher verrückten Titel nehmen", erklärt Scholze. "Strafzeit oder Bullypunkt wären uns zu langweilig gewesen. Wir wollen ja auch ein bisschen provozieren."

Die Zielgruppe: Eishockeyfans. Aber auch Spieler haben sich das Magazin schon zugelegt. "Unsere Geschichten begeistern grundsätzlich die ganze Szene. Wir glauben, dass die meisten Fans natürlich für ihren Klub schwärmen. Aber wir sind im Eishockey ja auch eine große Familie und halten zusammen. Wir wollen die Geschichten dieser gesamten Familie erzählen."

Die Erscheinungsweise: Online ist das Magazin bereits erhältlich, ab Freitag, 4. Januar, zum Preis von 7,90 Euro dann bundesweit auch im Handel. "Dump & Chase" erscheint sechsmal pro Jahr, zunächst in einer Auflage von 10 000 Stück. Über die Homepage kann auch ein Abo abgeschlossen werden. (Foto: pm)

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