Genuss vor 7000 Zuschauern

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(sno). 7000 Zuschauer strömen heute ins Gießener Waldstadion, um Eintracht Frankfurt live zu sehen. Der FC Gießen duelliert sich im Fußball-Benefizspiel mit Da Costa, Rode, Kohr und Co. Um 14.30 Uhr öffnen heute die Waldstadion-Tore, um 16.30 Uhr erfolgt der Anpfiff zum ausverkauften Benefizspiel zwischen dem FC Gießen und Eintracht Frankfurt.

Zwar fehlen durch die Länderspielpause viele Nationalspieler, trotzdem ist das Aufgebot, mit dem die Eintracht heute im Gießener Waldstadion erscheint, prominent. Im Tor werden Felix Wiedwald und Jan Zimmermann zum Einsatz kommen. Kevin Trapp, der zuletzt in Heidelberg operiert wurde, wird nicht nach Gießen kommen. In der Defensive kann mit Almamy Touré, Timothy Chandler, Weltmeister Erik Durm und Danny da Costa gerechnet werden. Der 35-jährige Makoto Hasebe und David Abraham dürften nicht spielen. Im Mittelfeld laufen unter anderem Gelson Fernandes, Sebastian Rode, Lucas Torro, Dominik Kohr und Nicolai Müller auf. Im Sturmzentrum kann mit Goncalo Paciencia gerechnet werden. Ob der zuletzt angeschlagene Bas Dost aufläuft, ist fraglich. Auch einige Jugendspieler dürften sich unter Trainer Adi Hütter, der anwesend sein wird, empfehlen. Zehn Akteure befinden sich auf Länderspielreise (darunter u. a. Martin Hinteregger, Filip Kostic und André Silva).

Die sportliche Bedeutung für den Regionalligisten ist gering. Die Zuschauererlöse des Benefizspiels sollen an die Sportstiftung Hessen gehen. 7000 Besucher bedeuten aber auch viele potenzielle künftige Waldstadion-Gäste - vor allem Kinder, die natürlich zuvorderst wegen der Frankfurter Bundesliga-Stars kommen. "Für viele Kinder ist das in den Herbstferien ein tolles Ereignis, ihre Idole hautnah zu sehen", weiß FC-Trainer Daniyel Cimen. "So nah wie bei uns kommt man den Spielern in der Bundesliga nicht." Auch die Regionalliga-Kicker freuen sich: "Der eine oder andere ist brennender Eintracht-Fan", weiß Cimen. "Durch die Ergebnisse der letzten Wochen (elf Punkte aus sechs Spielen, Anm. d. Red.) haben wir uns dieses Highlight verdient und können es genießen. Als Trainer ist man aber nicht so angespannt wie vor einem Ligaspiel."

7000 Zuschauer bringen neue Herausforderungen mit sich. "Es ist organisatorisch die bislang größte Aufgabe", weiß Abteilungsleiter Andreas Heller. Die Spitze wurde zuletzt 2018 im Hessenpokal-Achtelfinale gegen Stadtallendorf mit 4200 Zuschauern erreicht.

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