85 Zuschauer dürfen am Samstag mit 1,5 Metern Mindestabstand und Mund-Nasen-Schutz auf dem gesamten Gelände außerhalb des eigenen Sitzplatz den 1:0-Testspielsieg des FSV Frankfurt gegen Viktoria Aschaffenburg verfolgen. FOTO: HARTENFELSER
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85 Zuschauer dürfen am Samstag mit 1,5 Metern Mindestabstand und Mund-Nasen-Schutz auf dem gesamten Gelände außerhalb des eigenen Sitzplatz den 1:0-Testspielsieg des FSV Frankfurt gegen Viktoria Aschaffenburg verfolgen. FOTO: HARTENFELSER

Generalprobe geglückt

  • vonred Redaktion
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(red). Abstand, Maskenpflicht, personalisierte Eintrittskarten - es war alles andere als ein gewöhnliches Spiel. Es war aber auch ein sehr wichtiger Test für den Fußball-Regionalligisten FSV Frankfurt - der erste mit Blick auf die neue Saison - aber auch ein wichtiger für die heimische PSD Bank Arena, denn die wird Austragungsort des Hessenpokalfinales sein (siehe Kasten).

Nach gut einer Woche Training lautete die Bilanz des ersten Testspiels gegen den bayerischen Regionalligisten Viktoria Aschaffenburg: 48 Fußballer, zwei geöffnete Blöcke, 95 Zuschauer, akkreditierte Pressevertreter und ein 1:0 (0:0) für den FSV: Torschütze des Tages war Muhamed Alawie, der einen selbst herausgeholten Elfmeter in der 66. Minute verwandelte.

FSV-Geschäftsführer Patrick Spengler meinte hinterher: "Wir haben dem heutigen Testspiel entgegengefiebert, alle Mitarbeiter des FSV Frankfurt waren die letzten Tage damit beschäftigt, diesen Tag optimal vorzubereiten. Wir können mit dem Ergebnis sehr zufrieden sein, unser Konzept hat gegriffen. Wir tasten uns Stück für Stück heran und wollen am Tag X bereit sein, ein Pokal- bzw. Ligaspiel optimal durchführen zu können."

Und Thomas Brendel, Cheftrainer und sportlicher Leiter der Bornheimer, sagte zum ersten Auftritt des Regionalliga-Teams: "Es war wichtig, nach dieser langen Pause wieder auf dem Platz zu stehen. Die letzten Tage waren sehr trainingsintensiv, alle Spieler hatten schwere Beine. Gerade in der ersten Halbzeit war das deutlich zu sehen, das Offensivspiel war noch nicht so, wie ich mir das eigentlich vorstelle. In der zweiten Halbzeit haben wir mehr Spielkontrolle gehabt und läuferisch überzeugt, aber es fehlen natürlich noch die richtigen Abläufe im Spielaufbau. Ich bin trotzdem zufrieden, für einen ersten Test war der Auftritt meiner Mannschaft in Ordnung."

Steinbach und Kassel im Einsatz

Während die Lokalkonkurrenten von Kickers Offenbach nach zwei Testspielen am vergangenen Wochenende ebenso aussetzten wie der FC Gießen waren mit dem TSV Steinbach Haiger und Aufsteiger KSV Hessen Kassel am Wochenende zwei andere hessische Konkurrenten im Testspieleinsatz: Vor 300 Zuschauern spielte der TSV bei Alemannia Aachen 0:0. Für den Südwest-Regionalligisten endete die Partie am Tivoli allerdings mit gleich drei verletzungsbedingten Wechseln.

140 Tage nach dem letzten Spiel waren auch die Kasseler Löwen endlich wieder aktiv: Bei Regionalliga-Absteiger Rot-Weiß Erfurt gelang dem Team von Trainer Tobias Damm nach 0:3-Rückstand noch ein 3:3. Kurz nach dem Abpfiff vermeldete der MDR wichtigere Nachrichten für die Thüringer. Demnach ist die Zukunft des insolventen Vereins vorerst gesichert.

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