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Vor zwei Wochen erzielt der Wetzlarer Stefan Cavor gegen Kiel zehn Tore.

Handball

Gelingt Wetzlar gegen Kiel die Revanche?

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(pie). Der nächste Kracher wartet auf die HSG Wetzlar in der Handball-Bundesliga. Zum zweiten Mal innerhalb von zwei Wochen ist der THW Kiel zu Gast. Nach der Achtelfinal-Niederlage im DHB-Pokal wollen die Grün-Weißen dem Titelanwärter am heutigen Donnerstagabend (19 Uhr) wieder die Stirn bieten. Mit 21:17 und 23:21 hatte Wetzlar vor zwei Wochen gegen den THW Kiel geführt, um am Ende doch mit 25:26 den Kürzeren zu ziehen. Etwa 3800 Karten sind bereits weg, Stehplatztickets sind aber noch an der Abendkasse erhältlich.

Ein Spitzenteam drückt dem anderen in der Rittal-Arena momentan die Klinke in die Hand. Flensburg/Handewitt, Magdeburg, Melsungen in der Liga - und jetzt zum zweiten Mal, nach dem Pokal, Kiel. "Das ist eine ungewohnte und herausfordernde Serie", sagt HSG-Trainer Kai Wandschneider. Umso höher ist der derzeitig zehnte Tabellenplatz mit 9:9 Punkten in die Liga zu bewerten. Die Länderspielpause würde der Mannschaft gerade zur rechten Zeit eine Verschnaufpause verschaffen, wenn nicht vier Spieler in ihre Nationalmannschaften berufen wären. Kristian Björnsen, Stefan Cavor, Lenny Rubin und Joao Ferraz machen sich nach dem Spiel gegen Kiel in ihre Heimatländer auf und sind dort mehr oder weniger stark gefordert. Von Pause ist auch so keine Spur, denn im November gibt gleich im ersten Spiel der derzeitige Tabellenführer Hannover-Burgdorf seine Visitenkarte in Wetzlar ab.

"Wir wollen gegen Kiel noch mal alles raushauen", gibt Wandschneider die Marschroute vor und setzt dabei auch auf das Wetzlarer Publikum, das in den letzten Spielen wieder zahlreicher in die Halle gefunden hat. Der HSG-Coach schreibt den Zebras beste Chancen auf den Titel zu, umso ärgerlicher die knappe Pokal-Niederlage vor zwei Wochen. "Die hat richtig wehgetan. Da hatten wir richtig gute Chancen, weiterzukommen." In der Champions League hat der THW zuletzt in Skopje bei Titelverteidiger HC Vardar in der ersten Halbzeit ein wahres Feuerwerk abgefackelt und ist mit einer 16:4-Führung in die Pause gegangen. "Wir wollen natürlich dafür sorgen, dass uns das zu Hause nicht passiert", sagt Wandschneider.

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