Es geht wieder los

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Die Länderspielpause im Basketball ist vorbei, der Alltag in der deutschen Basketball-Bundesliga (BBL) geht nach fast zweiwöchiger Pause wieder von vorne los. Den Anfangen machen am Freitagabend (20.30 Uhr/live auf telekomsport.de) die Frankfurt Skyliners mit ihrem Gastspiel beim Tabellenzweiten Alba Berlin. Am Samstag (18 Uhr) ziehen die Gießen 46ers als zweiter hessischer Vertreter mit ihrem Heimspiel in der Osthalle gegen Aufsteiger Rasta Vechta nach.

Die Länderspielpause im Basketball ist vorbei, der Alltag in der deutschen Basketball-Bundesliga (BBL) geht nach fast zweiwöchiger Pause wieder von vorne los. Den Anfangen machen am Freitagabend (20.30 Uhr/live auf telekomsport.de) die Frankfurt Skyliners mit ihrem Gastspiel beim Tabellenzweiten Alba Berlin. Am Samstag (18 Uhr) ziehen die Gießen 46ers als zweiter hessischer Vertreter mit ihrem Heimspiel in der Osthalle gegen Aufsteiger Rasta Vechta nach.

Die Frankfurter treffen auf ein Top-Team, das mit einer Bilanz von 7:1 Siegen auf dem zweiten Platz rangiert. Wenn die Albatrosse ins Laufen kommen, können sie nur schwer gestoppt werden. Gelingt es den Skyliners nicht, das Berliner Tempo zu reduzieren, läuft jeder Gegner Gefahr hinterherzurennen und den Anschluss zu verlieren. Das sieht auch Headcoach Gordon Herbert so. Er sagt: "Berlin ist ein sehr talentiertes Team. Sie haben einen tollen Kader mit einem guten Mix aus jungen und erfahrenen Spielern und einen bemerkenswerten Basketball-IQ. Wir haben die Pause überwiegend für individuelles Training genutzt. Dementsprechend hatten wir am Freitag das erste und einzige Training mit allen Spielern. Nach der Pause geht es für uns vor allem darum bereit zu sein zu spielen – egal wie der Gegner heißt." Topscorer der Berliner ist Rokas Giedraitis mit 15,3 Punkten im Schnitt. Ein weiteres Duell spielt sich übrigens nicht auf sondern neben dem Parkett ab. Die beiden Headcoaches Herbert und Aito Garcia Reneses sind die erfahrensten Trainer der BBL. Während der Berliner Coach aber erst seit 2017 in der BBL trainiert, bestreitet Herbert schon seine zwölfte Saison.

Platz fünf, sechs Siege, drei Niederlagen. Die Gießen 46ers, die am Samstag den stark aufspielenden Aufsteiger Vechta zu Gast haben, sorgen derzeit für Furore. Vorneweg geht ihr Kapitän John Bryant, der auf MVP-Kurs steuert. Der bullige Center legt eindrucksvolle Werte auf: 19,7 Punkte und 10,9 Rebounds im Schnitt pro Spiel – in der BBL absolute Spitze. Da der Mann aus Kalifornien zudem eine doppelte Staatsbürgerschaft beantragt hat, könnte er nach dem Erhalt des deutschen Passes für das Nationalteam auflaufen. Für den 31-Jährigen wäre das eine "große Ehre".

Das letzte Punktspiel bei den Bayern ist zwar schon fast zwei Wochen her, aber großartig frei hatten die Akteure von Coach Ingo Freyer nicht. Er nutzte die spielfreie Zeit, um an der Kondition seiner "Jungs" zu arbeiten. Zudem wurde an den Systemen gefeilt. "Es gibt immer wieder taktische Kleinigkeiten, die man reinbringen kann", erklärt der 47-Jährige.

Der Aufsteiger aus Niedersachsen präsentiert sich unterdessen in guter Verfassung. Mit 10:8 Punkten nimmt die Mannschaft des spanischen Trainers Pedro Calles überraschend Platz sieben in der Tabelle ein. Vor allem mit dem 80:69-Sieg gegen die bis dato ungeschlagenen Berliner verblüfften sie. Calles gibt seinen Spielern auf dem Feld die lange Leine. Sie danken es ihm mit starken Leistungen. "Es wird sehr schnell hoch und runter gehen. Wie viele Punkte am Ende herauskommen, hängt von den Quoten ab", sagt Freyer. "Vechta ist eine superstarke Mannschaft, die schwer auszurechnen ist. Sie spielen sowohl in der Defensive als auch in der Offensive intensiv und aggressiv. Das wird ein heißes Spiel. "

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