Geflüster und Gerüchte unter dem Hallendach

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Das Treffen unter dem Hallendach bot abseits des Parketts Zeit zum Fachsimpeln und Austauschen von Neuigkeiten – zumindest, als die Ränge sich im Laufe des Turniers allmählich füllten. Die Randgeschichten der Futsal-Kreismeisterschaft:

Das Treffen unter dem Hallendach bot abseits des Parketts Zeit zum Fachsimpeln und Austauschen von Neuigkeiten – zumindest, als die Ränge sich im Laufe des Turniers allmählich füllten. Die Randgeschichten der Futsal-Kreismeisterschaft:

Preise: Inklusive diverser Pokale entfielen 1000 Euro auf Gewinner Türk Gücü Friedberg, deren 500 auf den Vizemeister TSG Ober-Wöllstadt sowie jeweils 250 Euro auf den Rangdritten FC Ober-Rosbach und den Vierten SV Nieder-Weisel. Jeweils 50 Euro durften alle im Viertelfinale gescheiterten Klubs mit nach Hause nehmen. Florstadts Bürgermeister Herbert Unger war zusammen mit Sparkassendirektor Roman Kubla und Marketing-Vertreterin Stephanie Müller sowie Kreisfußballwart Thorsten Bastian und Futsal-Klassenleiter Harald Wilke für die Siegerehrung zuständig. Die Jury wählte Michael Kohnke (Friedberg) zum besten Turnierspieler, Louis Korn (FC Ober-Rosbach) zum besten Torwart und überreichte dem mit acht Toren treffsichersten Schützen – Steffen Münk von der TSG Ober-Wöllstadt – einen schmucken Torjägerpokal. Ein Sonderpreis hätte man auch der Turnierleitung überreichen können: Armin Kling, Axel Moll und Stefan Koch bewältigten das über achtstündige Futsal-Programm sehr professionell.

Wehmut und Verständnis

Zuschauerresonanz: Als der SV Nieder-Weisel und der SV Bruchenbrücken pünktlich um 10 Uhr die Zwischenrunde eröffneten, hatten sich auf den Rängen neben den Spielern und Offiziellen erst zehn zahlende Zuschauer eingefunden. Später wurde es besser, denn die Anzahl interessierter Zaungäste, die auch Eintrittsgeld entrichteten, steigerte sich über 40 (11 Uhr) zunächst auf 80 und zur Zwischenrunden-Halbzeit auf etwa 160. Nach dem Ausscheiden verschiedener Mannschaften wurden die Lücken allerdings wieder größer.

Hallengeflüster: Im Foyer der Florstädter Sporthalle, wo man das Geschehen per Bildschirm ebenfalls "live" verfolgen konnte, herrschte durchgehend reges Treiben. Klar, dass der künftige Futsal-Verzicht eifrig diskutiert wurde. "Sehr schade", meinte beispielsweise Nieder-Weisels "Hallenfußball-Legende" Günter Volp, und damit stand er nicht alleine. Andere Funktionäre zeigten Verständnis. "Es wird halt zunehmend schwieriger, die Spieler zum Mitmachen zu bewegen", sagte Dorn-Assenheim/Weckesheims Spielausschuss-Boss Richard Habram.

Sein Amtskollege im Lager des FC Olympia Fauerbach, Jürgen Güssgen, hätte derweil nichts dagegen, wenn es weiter ginge: "Allerdings unter anderen Vorzeichen. Das Turnier müsste früher durchgeführt werden. Und zwar vor dem Beginn der Vorbereitung auf die Rückrunde, also in den ersten zwei Januar-Wochen."

Calla künftig in Beienheim

Neuigkeiten: News vom Spielermarkt sickerten ebenfalls durch: So hat sich der SKV Beienheim die Dienste von Mittelfeld-Allrounder Luca Calla (bisher TSG Nieder-Erlenbach) gesichert und profitierte dabei von der Tatsache, dass die Nieder-Erlenbacher ihr Gruppenliga-Team zurückgezogen haben. Derweil kann Berthold Vetter, Coach des Kreisoberligisten TSG Ober-Wöllstadt, mit Inacio Teixera (Kapstadt) sogar einen südafrikanischen Auswahlspieler in seinem Team präsentieren. "Ob das alles so stimmt, bleibt abzuwarten. Und die Pass-Formalitäten müssen erst noch geklärt werden", schränkte Vetter ein.

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