1. Wetterauer Zeitung
  2. Sport
  3. Lokalsport

Gedern/Nidda hat ein Hallenproblem

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

(flo). Jetzt wird’s ernst für die Drittliga-Handballerinnen der HSG Gedern/Nidda: Am kommenden Wochenende startet die Abstiegsrunde in der 3. Liga. Das gerät fast zur Nebensache. Denn die Wetterauerinnen spielen mit dem Gedanken, sich aufgrund der Hallensituation freiwillig aus dieser Spielklasse zurückzuziehen.

Die Mannschaft von Trainer Christian Breiler wird das erste ihrer sechs Spiele in der Abstiegsrunde auswärts bestreiten: Am 1. Mai (16.30 Uhr) ist die Spielgemeinschaft bei der Ibbenbürener Spvgg. zu Gast. Am darauffolgenden Samstag hat man in Konradsdorf den Königsborner SV zu Gast.

Turbulent geht es dieser Tage aber vor allem abseits des Parketts zu: Bis zum 15. Mai müssen die Clubs für die neue Drittliga-Saison melden. Die HSG Gedern/Nidda hat das bisher nicht gemacht - ob sie es noch macht, ist offen. Dass in Nidda keine Halle zur Verfügung steht, bereitet dem Verein massive Sorgen. Beim Wetteraukreis hat HSG-Vorsitzender Martin Schindler eine Perspektive erfragt. Diese könne man jedoch nicht geben, hieß es aus Friedberg,

»Wir werden intern beraten, ob wir unsere Mannschaft aus der 3. Liga zurückziehen müssen. Der Krieg in der Ukraine wird sicher noch länger dauern. Wir müssen Vorbereitung und Heimspiele planen, den Spielerinnen eine Perspektive aufzeigen. Dies ist ohne Sporthalle aus meiner Sicht weder organisatorisch noch finanziell möglich«, erklärte Schindler am Wochenende.

Auch interessant

Kommentare