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Garret Pruden: Der Sprung ist gewaltig

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(mn) Oberliga Nord, DNL 2, DEL 2 – drei Spiele, drei Leistungsstufen, drei Mannschaften, rund 60 Mitspieler; an nur einem Wochenende (29. bis 31. Januar). Der 17-jährige Garret Pruden pendelt in diesen Tagen schon mal zwischen den Eishockey-Welten.

Heute im Nachwuchs, morgen bei den Profis. Mit 15 Jahren und 319 Tagen hatte der Verteidiger, Sohn von Ex-Teufel Greg Pruden, in der Vorsaison im Zweitligakader debütiert (sieben Einsätze). Aktuell ist der Rechtsschütze die zentrale Figur im DNL-2-Kader von Daniel Heinrizi, zudem kommt er auf bereits zwölf Einsätze bei Kooperationspartner Neuwied in der Oberliga (ein Tor, eine Vorlage). Im DEL-2-Team hat er in diesem Winter bislang nur einmal ausgeholfen – und dies erstaunlich unaufgeregt. Gleich vier Spiele (dreimal DNL 2, einmal Oberliga) bestritt der Waldorfschüler (elfte Klasse) zwischen letzten Donnerstagabend und Sonntagmittag.

Garret Pruden, macht sich denn langsam Muskelkater bemerkbar?

Garret Pruden: Mit jedem Spiel werden die Beine schwerer, ja, das stimmt. Aber ich habe nach den Spielen gut gegessen, viel getrunken, habe regeneriert. Mit ein wenig Salbe drauf geht das dann schon.

Bleibt bei einem solchen Pensum überhaupt Zeit für andere Dinge; die Schule beispielsweise?

Pruden: Die Schule steht an erster Stelle. Ich versuche eben, möglichst alles direkt schon am Nachmittag aufzuarbeiten, damit ich abends Zeit für’s Eishockey habe.

In der DNL 2 sind Sie Führungsspieler, in der Oberliga können Sie an der Seite eines erfahrenen Spielers lernen. In welcher Rolle spielt es sich leichter?

Pruden: Man muss immer an seinem Spiel arbeiten, egal, in welcher Mannschaft. Ich versuche natürlich, die Erfahrungen aus Neuwied nach Bad Nauheim mitzunehmen. Aber das ist nicht einfach. Der Sprung zwischen Oberliga und DNL 2 ist schon gewaltig.

Sie haben im Vorjahr sieben Zweitliga-Spiele bestritten; in diesem Jahr wurden Sie bislang lediglich einmal eingesetzt. Ein Rückschritt?

Pruden: Da sollte man sich nicht allzu viele Gedanken machen. Ich versuche einfach, mein Spiel zu verbessern und mich anzubieten.

Wie geht’s für Sie in der nächsten Saison weiter?

Pruden: Das weiß ich selbst noch nicht. Mal schauen, was im Sommer passiert.

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