American Football

Galaxy siegt in Wasserschlacht

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(kaja). Bei der Heimpremiere der Frankfurt Galaxy in der neuen European League of Football (ELF), in der der Süd-Vertreter den bis dahin ungeschlagenen Panthers Breslau aus dem Norden gegenüberstand, erfüllte junge Max Siemssen, eigentlich etatmäßige Nummer drei als Kicker für Extra-Punkte seine Aufgabe im entscheidenden Moment bestens. Beim Stand von 19:

13 aus Sicht der Hausherren im Stadion am Bornheimer Hang verwandelte er in der letzten Spielminute ein Field-Goal und sorgte damit für den 22:13-Endstand.

»Die Panther haben uns alles abverlangt«, resümierte Headcoach Thomas Kösling anschließend. Er und seine Spieler hätten trotz des zweiten Saisonerfolgs noch einiges an Arbeit vor sich. Allerdings sah er lediglich in der zweiten Hälfte ein »richtiges Footballspiel«. Zu sehr hatte der Regen, der pünktlich zum Kick-off in riesigen Mengen vom Himmel gestürzt war, die Anfangsphase beeinträchtigt.

Nach wenigen Minuten wurden die Spieler sogar erst einmal wieder in die Kabinen zurückgeschickt, weil sich das Wetter nicht beruhigen wollte. Zurück auf dem Feld schlitterten sie teilweise unkontrolliert über den schmierigen Rasen, und das glitschige Ei rutschte vor allem den Passfängern immer wieder durch die Hände. Weil immerhin die Defensiven auf beiden Seiten solide standen, konnte bis ins zweite Viertel hinein keine Mannschaft Punkte erzielen.

Sebastian Gauthier war es dann, dem eine Interception gelang, als er einen Pass abfing. Das Spielgerät trug er selbst in die Endzone. Die Gäste schafften den Ausgleich noch vor der Pause. Doch danach brachten Galaxy-Quarterback Jakeb Sullivan und Running Back Gerald Ameln die Hausherren wieder nach vorne. Die Raubtiere kamen noch einmal durch Wide Receiver Jakub Mazan heran.

Die 1800 Fans, die pandemiebedingt nur in die Arena gelassen werden durften, sahen unter dem Strich eine abwechslungsreiche Partie.

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