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Futsal-Hessenmeisterschaft: SV Nieder-Weisel Zweiter

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(mw) Schöner Erfolg für den SV Nieder-Weisel bei der Futsal-Hessenmeisterschaft in Grünberg. Der Meister des Fußballkreises Friedberg erreichte im Feld der 19 Teams den zweiten Platz und besiegte dabei immerhin zwei Futsal-Regionalligisten – den einen jedoch sozusagen im falschen Moment. Im Finale unterlag das Team von Sebastian Volp Cosmos Höchst mit 0:2. Bei den Frauen war die Spvgg. 08 Bad Nauheim am Start.

Den Futsal-Regionalligisten hatten die Butzbacher Vorstädter in der Gruppenphase noch besiegt.

Sebastian Volp hatte einen ähnlichen Kader und unveränderte Taktik für Grünberg im Vergleich zur Kreismeisterschaft in Florstadt ausgegeben. Manuel Volp, der am Finaltag der Kreismeisterschaft gefehlt hatte, rückte wieder ins Team. Das sollte sich auszahlen, er schoss fast die Hälfte aller SV-Tore. Aus einer kompakten Defensive mit dem starken Torhüter Hendrik Maas sollte den Gegnern der Zahn gezogen werden, über die eigene technische Stärke und Konter wollten die Wetterauer zum Erfolg kommen. Dies klappte bis zum Endspiel wunderbar. In der Gruppe D hielt sich der Kreisoberligist schadlos und gewann die Partien gegen Melitia Roth (1:0) sowie die Futsal-Teams America Latina (3:1) und Cosmos Höchst (3:2).

Ins Viertelfinale hatte es neben dem SV Nieder-Weisel nur der SSV Sand als reine Fußballmannschaft geschafft, die restlichen sechs Vereine kamen aus den drei Futsalligen (Verbands-/Hessen-/Regionalliga). Der SV musste gegen Lavina Stockstadt ins Sechsmeterschießen und siegte dort mit 3:2, 1:1 hatte es nach regulärer Spielzeit gestanden. Mit schönen Toren entzauberte das Volp-Team dann den Vorjahressieger und Regionalliga-Dritten (Futsal) SV Darmstadt 98 mit 3:0, ehe erneut Cosmos Höchst wartete.

Im Endspiel hatten die Frankfurter beim 2:0-Erfolg das bessere Ende für sich. Eine Minute vor Schluss hatte Sebastian Volp mit fliegendem Torwart den Ausgleich erzwingen wollen, ein Konter bedeutete dann die Entscheidung. Im Kreismeisterschafts-Finale war es für Nieder-Weisel gegen Fauerbach genau umgekehrt gelaufen, als Hendrik Maas ins verwaiste FCO-Tor zum 2:0 getroffen hatte. »Wir haben uns gegen zahlreiche Spezialisten sehr gut aus der Affäre gezogen«, bilanzierte Sebastian Volp.

Cosmos Höchst vertritt nun Hessen bei der Süddeutschen Futsal-Meisterschaft. – SV Nieder-Weisel (in Klammern die Feldtore): Hendrik Maas; Bennet Wittig, Daniel Antmansky, Philipp Rühl (1), Tom Kette, Lukas Börner (1), Maximilian Ziegler (3), Manuel Volp (5), Philipp Watz (1), Sebastian Volp.

Keine Qualifikation musste die Spvgg. 08 Bad Nauheim spielen, die sich mit weiteren zehn Frauen-Teams um den Titel stritt. Für die Mannschaft von Peter Sauer war jedoch schon in der Vorrunde Schluss, denn sechs Punkte in der Sechser-Gruppe reichten nur zu Rang fünf. Niederlage und Sieg wechselten sich in den fünf Spielen ab, wobei Sauer insbesondere das 0:1 gegen Klein-Linden ärgerte.

Das schönste Bad Nauheimer Tor gelang Mira Feuerbach per Kopf, es wurde sogar von einem Spielerinnenfreund auf Video festgehalten. Die letzten beiden Spiele musste das Sauer-Team auf Sarah Liebeskind verzichten, die früher abreisen musste. Die Ergebnisse des Gruppenligisten: 1. FFC Runkel 0:2, FSG Lautertal 4:0, TSV Klein-Linden 0:1, FSV Hessen Wetzlar 2:1, SG Reiskirchen/Saasen 2:4. – Spvgg. 08 Bad Nauheim: Betzel; Günes, Beck, Bosland, Liebeskind, Feuerbach, Mayer, Pleier.

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